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Scott Joplin - The Entertainer - Musique du film `L
Di-Arezzo
Scott Joplin - The Entertainer - Musique du film `L'Arnaque`
Version facile / / Piano / Collection Arrangements faciles H.G. Heumann / Arrangement facile pour piano : Hans-Günter Heumann
7.00 EUR - Voir plus - Acheter
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Scott Joplin - The Easy Winners
Di-Arezzo
Scott Joplin - The Easy Winners
Version facile / / Piano / Collection Arrangements faciles H.G. Heumann / Arrangement facile pour piano : Hans-Günter Heumann
7.00 EUR - Voir plus - Acheter
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Extrait de partition
Scott Joplin - Maple Leaf Rag
Di-Arezzo
Scott Joplin - Maple Leaf Rag
Version facile / / Piano / Collection Arrangements faciles H.G. Heumann / Arrangement facile pour piano : Hans-Günter Heumann
7.00 EUR - Voir plus - Acheter
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Scott Joplin - The Easy Piano Collection : Joplin Gold
Di-Arezzo
Scott Joplin - The Easy Piano Collection : Joplin Gold
A fine selection of the most famous masterpieces by Scott Joplin arranged for Easy Piano. An essential addition to your Piano library / Piano / The Easy Piano Collection / 64 / 2009 / 2009 / Arranger : Jenni Wheeler
17.40 EUR - Voir plus - Acheter
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Extrait de partition
Scott Joplin - Three Rags
Di-Arezzo
Scott Joplin - Three Rags
The Just Brass series is regarded by brass players worldwide as the most important brass ensemble series available. There are more than 100 titles subdivided into Just Brass (mainstream), Junior Just Brass, Just Brass Lollipops and Giant Just Brass / Brass Quintet (2 Trumpets, Horn, Trombone, Tuba) / Just Brass 25 / Editor : Philip Jones - Elgar Howarth
36.00 EUR - Voir plus - Acheter
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Extrait de partition
Scott Joplin - The Essential Collection : Joplin Gold
Di-Arezzo
Scott Joplin - The Essential Collection : Joplin Gold
A fine selection containing the essential music of Scott Joplin. Featuring some of the most famous rag masterpieces for solo piano, including Elite Syncopations, The Easy Winners and the ever popular The Entertainer and Maple Leaf Rag, this volume is a revealing and rewarding treat for pianists / Piano / Essential Collection : Gold / 96 / 2004 / 2004
22.60 EUR - Voir plus - Acheter
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Di-Arezzo
Scott Joplin - The Entertainer - à 5 Parties
Quintette ou Orchestre / Rencontres
33.00 EUR - Voir plus - Acheter
Di-Arezzo
Scott Joplin - Complete Piano Rags
All 38 piano rags by the acknowledged master of the form, reprinted from the publishers? original editions complete with sheet music covers, including his six collaborations. / Piano / 208pp / Edited by David A. Jasen
17.20 EUR - Voir plus - Acheter
Di-Arezzo
Scott Joplin - A breeze from Alabama - Ragtime (prép. 2)
Cor et piano / 2002 / 2002
9.70 EUR - Voir plus - Acheter
Di-Arezzo
Scott Joplin - Palmleaf Rag / Swipesy Cake Walk / Weeping Willow
Fuer Sopranblockfloete und Klavier / Kastl, Franz J
14.70 EUR - Voir plus - Acheter
Di-Arezzo
Scott Joplin - Peacherine Rag / Sunflower Slow Drag / The Chrysanthemum
Fuer Sopranblockfloete und Klavier / Kastl, Franz J
14.70 EUR - Voir plus - Acheter
Di-Arezzo
Scott Joplin - New Rag
Fuer 4 Violoncelli / Ribke, Gunter
11.30 EUR - Voir plus - Acheter
Di-Arezzo
Scott Joplin - The Entertainer und Ragtime Dance
Fuer Sopranblockfloete und Klavier / Kastl, Franz J
12.40 EUR - Voir plus - Acheter
Di-Arezzo
Scott Joplin - The Entertainer
Fuer 5 Violoncelli / Ribke, Gunter
13.60 EUR - Voir plus - Acheter
Di-Arezzo
Scott Joplin - Ragtime
Fuer Gitarre bearbeitet (mit dt. und engl. Erlaeuterungen)
12.40 EUR - Voir plus - Acheter
Scott Joplin - The Best Of Scott Joplin
Di-Arezzo
Scott Joplin - The Best Of Scott Joplin
Piano / Best of series
14.90 EUR - Voir plus - Acheter
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Scott Joplin - The Entertainer. Ragtime
Di-Arezzo
Scott Joplin - The Entertainer. Ragtime
Flauto e Pianoforte / Hors Série - Musica varia / 12 / 2002 / 76 gr. / 2002
11.70 EUR - Voir plus - Acheter
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Di-Arezzo
Scott Joplin - Sechs Ragtimes
Heft I / / für Flöte oder Klarinette oder Fagott
25.30 EUR - Voir plus - Acheter
Di-Arezzo
Scott Joplin - Sechs Ragtimes
Heft II / Während das MGG in seinen Ergänzungsbänden noch nicht zum Buchstaben J vorgedrungen ist, heißt es im Supplement-Band von Riemanns Musiklexikon kurz über Scott Joplin (geboren 24. November 1868 in Texaskana [Texas], gestorben 1. April 1917 in New York): ?Amerikanischer Ragtimepianist, lebte ab 1885 in St. Louis, war 1892 Leiter einer Combo in Chicago und ging 1896 an das George College für Farbige in Sedalia (Mo.), wo er Unterricht in Harmonielehre und Komposition erhielt. 1899 schrieb er seine bekannteste Komposition, Maple Leaf Rag. Ab 1900 war er wieder in St. Louis ansässig. 1907 liess er sich in New York nieder und schrieb außer Ragtimekompositionen u. a. die Oper Treenionisha (NY 1911 ). Er starb in geistiger Umnachtung in einer New Yorker Heilanstalt. Scott Joplin gilt als bedeutendster Repräsentant des Ragtime.`|Obwohl die Ragtime-Musik eigentlich für das Piano konzipiert war - als solche war sie unter Saloonpianisten um etwa 1870 im Mittelwesten der USA aufgekommen, wo sie in Bordellen, was man damals ähnlich unserer Massagesalons dezent mit sporting houses umschrieb, dunklen Spelunken (deshalb auch die anfängliche Bezeichnung barrelhouse style), Schankstuben und Tanzböden reichlich Verbreitung fand - übernahmen um 1900 auch schwarze und weiße Kapellen diese Art synkopierter Saloonmusik, deren Bezeichnung als solche (Ragtime) erst um 1895 aufgekommen war. Die oft verbreitete und nicht ganz richtige Meinung, der Ragtime sei der Urvater des New-Orleans-Jazz, findet darin seine Ursache, das fast alle Jazz-Bands als Ragtime-Kapellen angefangen hatten, obwohl der Ragtime das improvisatorische Element an sich nur im Rahmen europäischer Salonmusik kennt. Joplin selbst hat dafür auf seinen erhaltenen player solls für das elektrische Klavier ein gutes Beispiel gegeben. Joplin hält sich dabei streng an seinen Notentext und versucht sich mitunter nur in den Wiederholungen im Verdoppeln der Baßnoten, in melodischen Durchgängen, gängigen Verzierungen, in Dynamik sowie im Oktavieren beider Hände: das heißt, die rechte Hand eine Oktave höher und die linke gleichzeitig eine Oktave tiefer. Und selbst das unvermeidliche Not fast (Don't play this piece fast. lt is never right to play `ragtime` fast.) durchbricht er nur gelegentlich, wenn er wie in seinen letzten Einspielungen Stretto-Wirkungen sucht. Der heuer mitunter so rasante Drive bei Ragtime-Einspielungen, mag darum alles sein - nur mit Joplin hat das wenig zu tun.|Übrigens war es ein weißer Bandmaster, William H. Krell, der im Januar 1897 den ersten Ragtime veröffentlichte: Mississippi-Rag. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis Scott Joplin unter Schwierigkeiten in Kansas City einen Verleger fand, der seinen zweiten Rag, Original Rags, im März 1899 herausbrachte; freilich mit dem Zusatz: Picked by Scott Joplin - Arranged by Chas. N. Daniels, einem populären weißen Pianospieler in Kansas. Und dabei war es eigentlich der Maple Leaf Rag gewesen, den Joplin als erstes und vielleicht erfolgreichstes Stück (er findet sich im zweiten Band unserer Sammlung) für Will and Walker Williams' Maple Leaf Club (Ahornblatt-Club) geschrieben hatte, einem beliebten Treffpunkt der Pianospieler in und um Sedalia, mit dem er bekannt geworden war. Obwohl der Maple Leaf Rag bald Furore machte, fand Joplin erst in John Stillwell Stark, einem Musikalienhändler in Sedalia, einen Verleger, der seinen geschäftlichen Aufstieg vor allem der Tatsache verdankt, daß er 1899 eben jenen ErfolgsRag zufällig hörte und sofort beschloß, ihn wie auch weitere Stücke zu publizieren. Somit ging Joplins Vorhersage in Erfüllung, die er einmal seinem Freund Arthur Marshall gemacht hatte, der Maple Leaf werde ihn zum King of Ragtime Composers machen. Stark übersiedelte wenig später nach dem größeren St. Louis und begründete hier ein bedeutendes Verlagsunternehmen, an dem Joplin, der Stark bald mit Kind und Kegel in die Metropole Missouris' gefolgt war, mit seinen Erfolgen nicht wenig Anteil hatte. Nicht unerwähnt soll die tiefe Freundschaft beider Männer bleiben, die doch Hautfarbe und Alter nicht unerheblich trennen muizte: immerhin war Stark damals bereits an die sechzig. Starks Tochter Nelly, eine begabte Konzertpianistin, setzte sich zudem nicht wenig für Joplins Musik ein.|Die finanziellen Erfolge seiner Kompositionen ermöglichten es Joplin bald, das Klavierspielen in öffentlichen Etablissements gänzlich aufzugeben und nur noch der Komposition zu leben. Joplin, der inzwischen geheiratet hatte, kaufte sich ein großes Haus, unterrichtete und schrieb einen Erfolg nach dem anderen. Kein Erfolg war hingegen weder seinem volkstümlichen Ballett Ragtime Dance, das es wenigstens zu einem Klavierauszug bei Stark brachte, noch seiner Rag-Oper A Guest of Honor beschieden, bei der selbst Stark kalte Füße bekam. Der 1906 veröffentlichte Rag The Ragtime Dance mag ein Überrest des 1902 komponierten Ballettes sein.|Hier zeigt sich leider auch, wie stark bereits um 1900 die Trennung zwischen den Musiksparten war, die es einfach nicht zuließ, als King of Ragtime Composers mit größeren Werken einem Publikum gegenüberzutreten, das als enthusiastischer Ragtime-Anhänger kein Verständnis für solche Höhenflüge hatte. Ein Publikum, das seine Rags wie eh und je in Dance-Halls und Barrel-Houses sehen wollte, und nicht auf irgendwelchen Theaterbrettern. Die Zeiten haben sich darin wenig geändert: Ich habe noch von keinem klassischen Pianisten gehört, der in seine Konzertprogramme Rags aufgenommen hätte. Noch viel weniger von Operndirektoren, die sich für seine Bühnenwerke interessiert hätten. Dabei mögen die Gründe für die Mißerfolge Joplins' hier eher äußerlich sein.|||Joplin hat im übrigen auch herkömmliche Stücke, so eine Reihe Märsche und Walzer geschrieben, die wir aber zunächst vernachlässigen, da ja gerade seine synkopierten Stücke seine Charakteristik ausmachen. Nachdem vor kurzem bei Peters (Leipzig) der erste Band seines Klavier-Oeuvres im Original erschienen ist, folgen wir heuer mit einem Arrangement einiger Rags für Flöte (oder Klarinette) und Klavier, das sich aber bis auf die Aufteilung der Soloinstrumente getreulich an die Originalausgaben hält. Lediglich offensichtliche Stichfehler wurden stillschweigend korrigiert.||Dieter H. Förster|| / für Altsaxophon in Es -2 oder Tenorsaxophon in B und Klavier / 38 Seiten
20.70 EUR - Voir plus - Acheter
Di-Arezzo
Scott Joplin - Sechs Ragtimes
Heft 3 / / für Violine oder Violoncello und Klavier / 40 Seiten / (F. Beyer)
20.70 EUR - Voir plus - Acheter
Di-Arezzo
Scott Joplin - Vier Walzer
Während As MGG in seinen Ergänzungsbänden noch nicht zum Buchstaben J vorgedrungen ist, heißt es im Supplement-Band von Riemanns Musiklexikon kurz über Scott Joplin (geboren 24. November 1868 in Texaskana [Texas gestorben I. April 1917 in New York): .,Amerikanischer Ragtimepianist, lebte ab 1885 in St. Louis, war 1892 Leiter einer Combo in Chicago und ging 1896 an das George (College für Farbige in Sedalia (Mo.), wo er Unterricht in Harmonielehre und Komposition erhielt. 1899 schrieb er seine bekannteste Komposition, Maple Leaf Rag. Ab 1900 war er wieder in St. Louis ansässig. 1907 ließ er sich in New York nieder und schrieb außer Ragtimekompositionen u. a. die Oper Treemonisha (NY 1911). Er starb in geistiger Umnachtung in einer New Yorker Heilanstalt. Scott Joplin gilt als bedeutendster Repräsentant des Ragtime.`||Obwohl die Ragtime-Musik eigentlich für das Piano konzipiert war als solche war sie unter Saloonpianisten tun etwa 1870 im Mittelwesten der USA aufgekommen, wo sie in Bordellen, was man damals ähnlich unserer Massagesalons dezent mit sporting houses umschrieb, dunklen Spelunken (deshalb auch die anfängliche Bezeichnung barrelhouse style). Schankstuben und Tanzböden reichlich Verbreitung fand- übernahmen um 1900 auch schwarze und weiße Kapellen diese Art synkopierter Saloonmusik, deren Bezeichnung als solche (Ragtime) erst um 1895 aufgekommen war. Die oft verbreitete und nicht ganz richtige Meinung, der Ragtime sei der Urvater des New Orleans Jazz, findet darin seine Ursache, das fast alle Jazz-Bands als RagtimeKapellen angefangen hatten, obwohl der Ragtime das improvisatorische Element an sich nur im Rahmen europäischer Salonmusik kennt. Joplin selbst hat daMr auf seinen erhaltenen player solls für das elektrische Klavier ein gutes Beispiel gegeben. Joplin hält ich dahei streng an seinen Notentext und versucht sich mitunter nur in den Wiederholungen im Verdoppeln der Baßnoten, in melodischen Durchgängen, gängigen Verzierungen, in Dynamik sowie im Oktavieren beider Hände: das heißt: die rechte Hand eine Oktave höher und die linke gleichzeitig eine Oktave tiefer. Und selbst das unvermeidliche Not fast (I Don't play this piece fast. It is never right to play Ragtime fast) durchbricht er nur gelegentlich, wenn er wie in seinen letzten Einspielungen Stretto-Wirkungen sucht. Der heuer mitunter so rasante Drive bei Kagtime-Einspielungen, mag darum alles sein - nur mit Joplin hat das wenig zu tun.|Übrigens war es In weißer Bandmaster, William H. Krell, der im Januar 1897 den ersten Ragtime veröffentlichte: Mississippi-Rag. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis Scott Joplin unter Schwierigkeiten in Kansas City einen Verleger fand, der seinen zweiten Rag, Original Rags, im März 1899 herausbrachte: freilich mit dem Zusatz: Picked by Scott Joplin Arranged by Chas. N. Daniels, einem populären weißen Pianospieler in Kansas. Und dabei' war es eigentlich der Maple leaf Rag gewesen, den Joplin als erstes und vielleicht erfolgreichstes Stück (er findet sich im zweiten Band unserer Sammlung) für Will and Walker Williams' Maple Leaf Club (Ahornblatt-Club) geschrieben hatte, einem beliebten Treffpunkt der Pianospieler in und um Sedalia. mit dem er bekannt geworden war. Obwohl der Maple Leaf Rag bald Furore machte, fand Joplin erst in John Stillwell Stark. einem Musikalienhändler in Sedalia, einen Verleger, der seinen geschäftlichen Aufstieg vor allem der Tatsache verdankt, daß er 1899 eben jenen ErfolgsRag zufällig hörte und sofort beschloss, ihn wie auch weitere Stücke zu publizieren. Somit ging Joplins Vorhersage in Erfüllung, die er einmal seinem Freund Arthur Marshall gemacht hatte, der Maple Leaf werde ihn zum King of Ragtime Composers machen. Stark übersiedelte wenig später nach dem gröberen St. Louis und begründete hier ein bedeutendes Verlagsunternehmen, an dem Joplin, der Stark bald mit Kind Und Kegel in die Metropole Missouris' gefolgt war, mit seinen Erfolgen nicht wenig Anteil hatte. Nicht unerwähnt soll die tiefe Freundschaft beider Männer bleiben, die doch Hautfarbe und Alter nicht unerheblich trennen mußte: immerhin war Stark damals bereits an die sechzig. Starks Tochter Nelly, eine begabte Konzertpianistin, setzte sich zudem nicht wenig für Joplins Musik ein.|Die finanziellen Erfolge seiner Kompositionen ermöglichten es Joplin bald, das Klavierspielen in öffentlichen Etblissements gänzlich aufzugeben und nur noch der Komposition zu leben. Joplin, der inzwischen geheiratet hatte. kaufte sich ein großes Haus, unterrichtete und schrieb einen Erfolg nach dem anderen. Kein Erfolg war hingegen weder seinem volkstümlichen Ballett Ragtime Dance, das es wenigstens zu einem Klavierauszug bei Stark brachte, noch seiner Rag-0per A Guest of Honor beschieden, bei der selbst Stark kalte Füße bekam. Der 1906 veröffentlichte Rag The Ragtime Dance mag ein Überrest des 1902 komponierten Ballettes sein.|Hier zeigt sich leider auch, wie stark bereits um 1900 die Trennung zwischen den Musiksparten war. die es einfach nicht zuließ, als King of Ragtime Composers mit größereren Werken einem Publikum gegenüberzutreten, das als enthusiastischer Ragtime-Anhänger kein Verständnis für solche Höhenflüge hatte. Ein Publikum, das seine Rags wie eh und je in Dance-Halls und Barrellhouses sehen wollte. und nicht auf irgendwelchen Theaterbrettern. Die Zeiten haben sich darin wenig geändert: Ich habe noch von keinem klassischen Pianisten gehört, der in seine Konzertprogramme Rags aufgenommen hätte Noch viel weniger von Operndirektoren, die sich für seine Bühnenwerke interessiert hätten. Dabei mögen die Gründe für die Misserfolge Joplins' hier eher äusserlich sein.|Joplin hat im übrigen auch herkömmliche Stücke. so eine Reihe Märsche und Walzer geschrieben, die wir aber zunächst vernachlässigen, da ja gerade seine kopierten Stücke seine Charakteristik ausmachen. Nachdem vor kurzem bei Peters ( Leipzig) der erste Band seines Klavier-Oeuvres im Original erschienen ist, folgen wir heuer init einem Arrangement einiger Rags für Flöte (oder Klarinette) und Klavier, das sich aber bis auf die Aufteilung der Soloinstrumente getreulich an die Originalausgaben hält. Lediglich offensichtliche Stichfehler wurden stillschweigend korrigiert.||Dieter H. Förster|| / für Klarinette in B oder Flöte / 32 Seiten / (Förster)
22.30 EUR - Voir plus - Acheter
Di-Arezzo
Scott Joplin - Sechs Ragtimes
Heft 2 / Während das MGG in seinen Ergänzungshänden noch nicht zum Buchstaben J vorgedrungen ist. heilt es im Supplement-Band von Riemanns Musiklexikon kurz über Scott Joplin (geboren 24. November 1865 in Texaskana [Texas], gestorben I. April 1917 in New York): Amerikanischer Ragtimepianist, lebte ab 1885 in St. Louis, war 1892 Leiter einer Combo in Chicago und ging 1896 an das George College für Farbige in Sedalia Mo.), wo er Unterricht in Harmonielehre und Komposition erhielt. 1899 schrieb er seine bekannteste Komposition. Maple Leaf Rag. Ab 1900 war er wieder in St. Louis ansässig. 1907 lieb er sich in New York nieder und schrieb auter Ragtimekompositionen u. a. dir Oper Tree Monisha. Fr starb in geistiger Umnachtung in einer New Yorker Heilanstalt. Scott Joplin gilt als bedeutendster Repräsentant des Ragtime.`|Obwohl die Ragtime-Musik eigentlich für das Piano konzipiert war - als solche war sie unter Saloonpianisten um etwa 1S70 im Mittelwesten der USA aufgekommen. wo sie in Bordellen, was man damals, ähnlich unserer Massagesalons dezent mit sporting houses umschrieb, dunklen Spelunken (deshalb auch die anfängliche Bezeichnung Barrelhouse style Schankstuben und Tanzböden reichlich Verbreitung fand - übernahmen um 1900 auch schwarze und weisse Kapellen diese Art synkopierter Saloonmusik. deren Bezeichnung als solche (Ragtime) erst um 1815 aufgekommen war. Die oft verbreitete und nicht ganz richtige Meinung, der Ragtime sei der Urvater des New Orleans-Jazz findet darin seine Ursache, das fast alle Jazz-Bands als Ragtime-Kapellen angefangen hatten, obwohl der Ragtime das improvisatorische Element an sich nur im Rahmen europ:iischer Salonmusik kennt. Joplin selbst hat dafür auf seinen erhaltenen player solls für das elektrische Klavier ein gutes Beispiel gegeben. Joplin hält sich dabei streng an seinen Notentext und versucht sich mitunter nur in den Wiederholungen im Verdoppeln der Bassnoten in melodischen Durchgängen, gängigen Verzierungen, in Dynamik sowie im Uktavieren beider Hände: das heißt, die rechte Hand eine Oktave höher und die linke gleichzeitig eine Oktave tiefer. Und selbst das unvermeidliche not fast (Don't play this piece fast. It is never right to play Ragtime fast.) durchbricht er nur gelegentlich, wenn er wie in seinen letzten E:inspielungen Stretto-Wirkungen sucht. Der heuer mitunter so rasante Drive hei Ragtime-Einspielungen, mag darum alles sein, nur mit Joplin hat das wenig zu tun.|Übrigens war es ein weisser Bandmaster, William H. Krell, der im Januar 1897 den ersten Ragtime veröffentlichte: Es sollte noch zwei Jahre dauern. bis Scott Joplin unter Schwierigkeiten in Kansas City einen Verleger fand, der seinen zweiten Rag, Original Rags, im März 1899 herausbrachte; freilich mit dem Zusatz: Pickeel by Scott Joplin .Arranged by Chas. N. Daniels, einem populären weissen Pianospieler in Kansas. Und dabei war es eigentlich der Maple Leaf Rag gewesen, den Joplin als erstes und vielIeicht erfolgreichste Stück (er findet sich im zweiten Band unserer Sammlung) für Will and Walker Williams' Maple Leaf Club (Ahornblatt-Club) geschrieben hatte, einem belichten Treffpunkt der Pianospieler in und um Sedalia, mit dem er bekannt geworden war. Obwohl der Maple Leaf Rag bald Furore machte, fand Joplin erst in John Stillwell Stark, einem Musikalienhändler in Sedalia, einen Verleger, der seinen geschäftlichen Aufstieg vor allem der Tatsache verdankt, daß er 1899 eben jenen ErfolgsRag zufällig hörte und sofort beschloß, ihn wie auch weitere Stücke zu publizieren. Somit ging Joplins Vorhersage in Erfüllung, die er einmal seinem Freund Arthur Marshall gemacht hatte, der Maple Leaf werde ihn zum King of Ragtime Composers machen. Stark übersiedelte wenig später nach dem größeren St. Louis und begründete hier ein bedeutendes Verlagsunternehmen, an dem Joplin, der Stark bald mit Kind und Kegel in die Metropole Missouris' gefolgt war, mit seinen Erfolgen nicht wenig Anteil hatte. Nicht unerwähnt soll die tiefe Freundschaft beider Männer bleiben, die doch Hautfarbe und Alter nicht unerheblich trennen mußte: immerhin war Stark damals bereits an die sechzig. Starks Tochter Nelly, eine begabte Konzertpianistin, setzte sich zudem nicht wenig für Joplins Musik ein.|Die finanziellen Erfolge seiner Kompositionen ermöglichten es Joplin bald, das Klavierspielen in öffentlichen Etablissements gänzlich aufzugeben und nur noch der Komposition zu leben. Joplin, der inzwischen geheiratet hatte, kaufte sich ein großes Haus, unterrichtete und schrieb einen Erfolg nach dem anderen. Kein Erfolg war hingegen weder seinem volkstümlichen Ballett Ragtime Dance, das es wenigstens zu einem Klavierauszug bei Stark brachte, noch seiner Rag-Oper A Guest of Ilonor beschieden, bei der selbst Stark kalte Füsse bekam Der 1906 veröffentlichte Rag The Ragtime Dance mag ein Überrest des 1902 komponierten Ballettes sein.|Hier zeigt sich leider auch, wie stark bereits um 1900 die Trennung zwischen den Musiksparten war, die es einfach nicht zuließ, als King of Ragtime Composers mit größeren Werken einem Publikum gegenüberzutreten, das als enthusiastischer Ragtime-Anhänger kein Verständnis für solche Höhenflüge hatte. Ein Publikum, das seine Rags wie eh und je in Dance-Halls und BarrelHouses sehen wollte, und nicht auf irgendwelchen Theaterbrettern. Die Zeiten haben sich darin wenig geändert: Ich habe noch von keinem klassischen Pianisten gehört, der in seine Konzertprogramme Rags aufgenommen hätte. Noch viel weniger von Operndirektoren, die sich für seine Bühnenwerke interessiert hätten. Dabei mögen die Gründe für die Misserfolge Joplins' hier eher äusserlich sein.|Joplin hat im übrigen auch herkömmliche Stücke, so eine Reihe Märsche und Walzer geschrieben, die wir aber zunächst vernachlässigen, da ja gerade seine synkopierten Stücke seine Charakteristik ausmachen. Nachdem vor kurzem bei Peters (Leipzig) der erste Band seines Klavier-Oeuvres im Original erschienen ist, folgen wir heuer mit einem Arrangement einiger Rags für Flöte (oder Klarinette) und Klavier, das sich aber bis auf die Aufteilung der Soloinstrumente getreulich an die Originalausgaben hält. Lediglich offensichtliche Stichfehler wurden stillschweigend korrigiert.||Dieter H. Förster|| / für Violine oder Violoncello und Klavier / 38 Seiten / (Förster)
20.70 EUR - Voir plus - Acheter
Di-Arezzo
Scott Joplin - Sechs Ragtimes
Heft I / Während das MGG in seinen Ergänzungsbänden noch nicht zum Buchstaben J vorgedrungen ist, heißt es im Supplement-Band von Riemanns Musiklexikon kurz über Scott Joplin (geboren 24. November 1868 in Texaskana [Texas], gestorben 1. April 1917 in New York): ?Amerikanischer Ragtimepianist, lebte ab 1885 in St. Louis, war 1892 Leiter einer Combo in Chicago und ging 1896 an das George College für Farbige in Sedalia (Mo.), wo er Unterricht in Harmonielehre und Komposition erhielt. 1899 schrieb er seine bekannteste Komposition, Maple Leaf Rag. Ab 1900 war er wieder in St. Louis ansässig. 1907 liess er sich in New York nieder und schrieb außer Ragtimekompositionen u. a. die Oper Treenionisha (NY 1911 ). Er starb in geistiger Umnachtung in einer New Yorker Heilanstalt. Scott Joplin gilt als bedeutendster Repräsentant des Ragtime.`|Obwohl die Ragtime-Musik eigentlich für das Piano konzipiert war - als solche war sie unter Saloonpianisten um etwa 1870 im Mittelwesten der USA aufgekommen, wo sie in Bordellen, was man damals ähnlich unserer Massagesalons dezent mit sporting houses umschrieb, dunklen Spelunken (deshalb auch die anfängliche Bezeichnung barrelhouse style), Schankstuben und Tanzböden reichlich Verbreitung fand - übernahmen um 1900 auch schwarze und weiße Kapellen diese Art synkopierter Saloonmusik, deren Bezeichnung als solche (Ragtime) erst um 1895 aufgekommen war. Die oft verbreitete und nicht ganz richtige Meinung, der Ragtime sei der Urvater des New-Orleans-Jazz, findet darin seine Ursache, das fast alle Jazz-Bands als Ragtime-Kapellen angefangen hatten, obwohl der Ragtime das improvisatorische Element an sich nur im Rahmen europäischer Salonmusik kennt. Joplin selbst hat dafür auf seinen erhaltenen player solls für das elektrische Klavier ein gutes Beispiel gegeben. Joplin hält sich dabei streng an seinen Notentext und versucht sich mitunter nur in den Wiederholungen im Verdoppeln der Baßnoten, in melodischen Durchgängen, gängigen Verzierungen, in Dynamik sowie im Oktavieren beider Hände: das heißt, die rechte Hand eine Oktave höher und die linke gleichzeitig eine Oktave tiefer. Und selbst das unvermeidliche Not fast (Don't play this piece fast. lt is never right to play `ragtime` fast.) durchbricht er nur gelegentlich, wenn er wie in seinen letzten Einspielungen Stretto-Wirkungen sucht. Der heuer mitunter so rasante Drive bei Ragtime-Einspielungen, mag darum alles sein - nur mit Joplin hat das wenig zu tun.|Übrigens war es ein weißer Bandmaster, William H. Krell, der im Januar 1897 den ersten Ragtime veröffentlichte: Mississippi-Rag. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis Scott Joplin unter Schwierigkeiten in Kansas City einen Verleger fand, der seinen zweiten Rag, Original Rags, im März 1899 herausbrachte; freilich mit dem Zusatz: Picked by Scott Joplin - Arranged by Chas. N. Daniels, einem populären weißen Pianospieler in Kansas. Und dabei war es eigentlich der Maple Leaf Rag gewesen, den Joplin als erstes und vielleicht erfolgreichstes Stück (er findet sich im zweiten Band unserer Sammlung) für Will and Walker Williams' Maple Leaf Club (Ahornblatt-Club) geschrieben hatte, einem beliebten Treffpunkt der Pianospieler in und um Sedalia, mit dem er bekannt geworden war. Obwohl der Maple Leaf Rag bald Furore machte, fand Joplin erst in John Stillwell Stark, einem Musikalienhändler in Sedalia, einen Verleger, der seinen geschäftlichen Aufstieg vor allem der Tatsache verdankt, daß er 1899 eben jenen ErfolgsRag zufällig hörte und sofort beschloß, ihn wie auch weitere Stücke zu publizieren. Somit ging Joplins Vorhersage in Erfüllung, die er einmal seinem Freund Arthur Marshall gemacht hatte, der Maple Leaf werde ihn zum King of Ragtime Composers machen. Stark übersiedelte wenig später nach dem größeren St. Louis und begründete hier ein bedeutendes Verlagsunternehmen, an dem Joplin, der Stark bald mit Kind und Kegel in die Metropole Missouris' gefolgt war, mit seinen Erfolgen nicht wenig Anteil hatte. Nicht unerwähnt soll die tiefe Freundschaft beider Männer bleiben, die doch Hautfarbe und Alter nicht unerheblich trennen muizte: immerhin war Stark damals bereits an die sechzig. Starks Tochter Nelly, eine begabte Konzertpianistin, setzte sich zudem nicht wenig für Joplins Musik ein.|Die finanziellen Erfolge seiner Kompositionen ermöglichten es Joplin bald, das Klavierspielen in öffentlichen Etablissements gänzlich aufzugeben und nur noch der Komposition zu leben. Joplin, der inzwischen geheiratet hatte, kaufte sich ein großes Haus, unterrichtete und schrieb einen Erfolg nach dem anderen. Kein Erfolg war hingegen weder seinem volkstümlichen Ballett Ragtime Dance, das es wenigstens zu einem Klavierauszug bei Stark brachte, noch seiner Rag-Oper A Guest of Honor beschieden, bei der selbst Stark kalte Füße bekam. Der 1906 veröffentlichte Rag The Ragtime Dance mag ein Überrest des 1902 komponierten Ballettes sein.|Hier zeigt sich leider auch, wie stark bereits um 1900 die Trennung zwischen den Musiksparten war, die es einfach nicht zuließ, als King of Ragtime Composers mit größeren Werken einem Publikum gegenüberzutreten, das als enthusiastischer Ragtime-Anhänger kein Verständnis für solche Höhenflüge hatte. Ein Publikum, das seine Rags wie eh und je in Dance-Halls und Barrel-Houses sehen wollte, und nicht auf irgendwelchen Theaterbrettern. Die Zeiten haben sich darin wenig geändert: Ich habe noch von keinem klassischen Pianisten gehört, der in seine Konzertprogramme Rags aufgenommen hätte. Noch viel weniger von Operndirektoren, die sich für seine Bühnenwerke interessiert hätten. Dabei mögen die Gründe für die Mißerfolge Joplins' hier eher äußerlich sein.|||Joplin hat im übrigen auch herkömmliche Stücke, so eine Reihe Märsche und Walzer geschrieben, die wir aber zunächst vernachlässigen, da ja gerade seine synkopierten Stücke seine Charakteristik ausmachen. Nachdem vor kurzem bei Peters (Leipzig) der erste Band seines Klavier-Oeuvres im Original erschienen ist, folgen wir heuer mit einem Arrangement einiger Rags für Flöte (oder Klarinette) und Klavier, das sich aber bis auf die Aufteilung der Soloinstrumente getreulich an die Originalausgaben hält. Lediglich offensichtliche Stichfehler wurden stillschweigend korrigiert.||Dieter H. Förster| / für Altsaxophon in Es -2 oder Tenorsaxophon in B und Klavier / 40 Seiten / (Patay)
20.10 EUR - Voir plus - Acheter
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Scott Joplin - Sechs Ragtimes
Heft 4 / Während As MGG in seinen Ergänzungsbänden noch nicht zum Buchstaben J vorgedrungen ist, heißt es im Supplement-Band von Riemanns Musiklexikon kurz über Scott Joplin (geboren 24. November 1868 in Texaskana [Texas gestorben I. April 1917 in New York): .,Amerikanischer Ragtimepianist, lebte ab 1885 in St. Louis, war 1892 Leiter einer Combo in Chicago und ging 1896 an das George (College für Farbige in Sedalia (Mo.), wo er Unterricht in Harmonielehre und Komposition erhielt. 1899 schrieb er seine bekannteste Komposition, Maple Leaf Rag. Ab 1900 war er wieder in St. Louis ansässig. 1907 ließ er sich in New York nieder und schrieb außer Ragtimekompositionen u. a. die Oper Treemonisha (NY 1911). Er starb in geistiger Umnachtung in einer New Yorker Heilanstalt. Scott Joplin gilt als bedeutendster Repräsentant des Ragtime.`||Obwohl die Ragtime-Musik eigentlich für das Piano konzipiert war als solche war sie unter Saloonpianisten tun etwa 1870 im Mittelwesten der USA aufgekommen, wo sie in Bordellen, was man damals ähnlich unserer Massagesalons dezent mit sporting houses umschrieb, dunklen Spelunken (deshalb auch die anfängliche Bezeichnung barrelhouse style). Schankstuben und Tanzböden reichlich Verbreitung fand- übernahmen um 1900 auch schwarze und weiße Kapellen diese Art synkopierter Saloonmusik, deren Bezeichnung als solche (Ragtime) erst um 1895 aufgekommen war. Die oft verbreitete und nicht ganz richtige Meinung, der Ragtime sei der Urvater des New Orleans Jazz, findet darin seine Ursache, das fast alle Jazz-Bands als RagtimeKapellen angefangen hatten, obwohl der Ragtime das improvisatorische Element an sich nur im Rahmen europäischer Salonmusik kennt. Joplin selbst hat daMr auf seinen erhaltenen player solls für das elektrische Klavier ein gutes Beispiel gegeben. Joplin hält ich dahei streng an seinen Notentext und versucht sich mitunter nur in den Wiederholungen im Verdoppeln der Baßnoten, in melodischen Durchgängen, gängigen Verzierungen, in Dynamik sowie im Oktavieren beider Hände: das heißt: die rechte Hand eine Oktave höher und die linke gleichzeitig eine Oktave tiefer. Und selbst das unvermeidliche Not fast (I Don't play this piece fast. It is never right to play Ragtime fast) durchbricht er nur gelegentlich, wenn er wie in seinen letzten Einspielungen Stretto-Wirkungen sucht. Der heuer mitunter so rasante Drive bei Kagtime-Einspielungen, mag darum alles sein - nur mit Joplin hat das wenig zu tun.|Übrigens war es In weißer Bandmaster, William H. Krell, der im Januar 1897 den ersten Ragtime veröffentlichte: Mississippi-Rag. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis Scott Joplin unter Schwierigkeiten in Kansas City einen Verleger fand, der seinen zweiten Rag, Original Rags, im März 1899 herausbrachte: freilich mit dem Zusatz: Picked by Scott Joplin Arranged by Chas. N. Daniels, einem populären weißen Pianospieler in Kansas. Und dabei' war es eigentlich der Maple leaf Rag gewesen, den Joplin als erstes und vielleicht erfolgreichstes Stück (er findet sich im zweiten Band unserer Sammlung) für Will and Walker Williams' Maple Leaf Club (Ahornblatt-Club) geschrieben hatte, einem beliebten Treffpunkt der Pianospieler in und um Sedalia. mit dem er bekannt geworden war. Obwohl der Maple Leaf Rag bald Furore machte, fand Joplin erst in John Stillwell Stark. einem Musikalienhändler in Sedalia, einen Verleger, der seinen geschäftlichen Aufstieg vor allem der Tatsache verdankt, daß er 1899 eben jenen ErfolgsRag zufällig hörte und sofort beschloss, ihn wie auch weitere Stücke zu publizieren. Somit ging Joplins Vorhersage in Erfüllung, die er einmal seinem Freund Arthur Marshall gemacht hatte, der Maple Leaf werde ihn zum King of Ragtime Composers machen. Stark übersiedelte wenig später nach dem gröberen St. Louis und begründete hier ein bedeutendes Verlagsunternehmen, an dem Joplin, der Stark bald mit Kind Und Kegel in die Metropole Missouris' gefolgt war, mit seinen Erfolgen nicht wenig Anteil hatte. Nicht unerwähnt soll die tiefe Freundschaft beider Männer bleiben, die doch Hautfarbe und Alter nicht unerheblich trennen mußte: immerhin war Stark damals bereits an die sechzig. Starks Tochter Nelly, eine begabte Konzertpianistin, setzte sich zudem nicht wenig für Joplins Musik ein.|Die finanziellen Erfolge seiner Kompositionen ermöglichten es Joplin bald, das Klavierspielen in öffentlichen Etblissements gänzlich aufzugeben und nur noch der Komposition zu leben. Joplin, der inzwischen geheiratet hatte. kaufte sich ein großes Haus, unterrichtete und schrieb einen Erfolg nach dem anderen. Kein Erfolg war hingegen weder seinem volkstümlichen Ballett Ragtime Dance, das es wenigstens zu einem Klavierauszug bei Stark brachte, noch seiner Rag-0per A Guest of Honor beschieden, bei der selbst Stark kalte Füße bekam. Der 1906 veröffentlichte Rag The Ragtime Dance mag ein Überrest des 1902 komponierten Ballettes sein.|Hier zeigt sich leider auch, wie stark bereits um 1900 die Trennung zwischen den Musiksparten war. die es einfach nicht zuließ, als King of Ragtime Composers mit größereren Werken einem Publikum gegenüberzutreten, das als enthusiastischer Ragtime-Anhänger kein Verständnis für solche Höhenflüge hatte. Ein Publikum, das seine Rags wie eh und je in Dance-Halls und Barrellhouses sehen wollte. und nicht auf irgendwelchen Theaterbrettern. Die Zeiten haben sich darin wenig geändert: Ich habe noch von keinem klassischen Pianisten gehört, der in seine Konzertprogramme Rags aufgenommen hätte Noch viel weniger von Operndirektoren, die sich für seine Bühnenwerke interessiert hätten. Dabei mögen die Gründe für die Misserfolge Joplins' hier eher äusserlich sein.|Joplin hat im übrigen auch herkömmliche Stücke. so eine Reihe Märsche und Walzer geschrieben, die wir aber zunächst vernachlässigen, da ja gerade seine kopierten Stücke seine Charakteristik ausmachen. Nachdem vor kurzem bei Peters ( Leipzig) der erste Band seines Klavier-Oeuvres im Original erschienen ist, folgen wir heuer init einem Arrangement einiger Rags für Flöte (oder Klarinette) und Klavier, das sich aber bis auf die Aufteilung der Soloinstrumente getreulich an die Originalausgaben hält. Lediglich offensichtliche Stichfehler wurden stillschweigend korrigiert.||Dieter H. Förster|| / für Flöte oder Klarinette oder Fagott / 50 Seiten / (Förster)
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Scott Joplin - Sechs Ragtimes
Heft 1 / Während das MGG in seinen Ergänzungshänden noch nicht zum Buchstaben J vorgedrungen ist. heilt es im Supplement-Band von Riemanns Musiklexikon kurz über Scott Joplin (geboren 24. November 1865 in Texaskana [Texas], gestorben I. April 1917 in New York): Amerikanischer Ragtimepianist, lebte ab 1885 in St. Louis, war 1892 Leiter einer Combo in Chicago und ging 1896 an das George College für Farbige in Sedalia Mo.), wo er Unterricht in Harmonielehre und Komposition erhielt. 1899 schrieb er seine bekannteste Komposition. Maple Leaf Rag. Ab 1900 war er wieder in St. Louis ansässig. 1907 lieb er sich in New York nieder und schrieb auter Ragtimekompositionen u. a. dir Oper Tree Monisha. Fr starb in geistiger Umnachtung in einer New Yorker Heilanstalt. Scott Joplin gilt als bedeutendster Repräsentant des Ragtime.`|Obwohl die Ragtime-Musik eigentlich für das Piano konzipiert war - als solche war sie unter Saloonpianisten um etwa 1S70 im Mittelwesten der USA aufgekommen. wo sie in Bordellen, was man damals, ähnlich unserer Massagesalons dezent mit sporting houses umschrieb, dunklen Spelunken (deshalb auch die anfängliche Bezeichnung Barrelhouse style Schankstuben und Tanzböden reichlich Verbreitung fand - übernahmen um 1900 auch schwarze und weisse Kapellen diese Art synkopierter Saloonmusik. deren Bezeichnung als solche (Ragtime) erst um 1815 aufgekommen war. Die oft verbreitete und nicht ganz richtige Meinung, der Ragtime sei der Urvater des New Orleans-Jazz findet darin seine Ursache, das fast alle Jazz-Bands als Ragtime-Kapellen angefangen hatten, obwohl der Ragtime das improvisatorische Element an sich nur im Rahmen europ:iischer Salonmusik kennt. Joplin selbst hat dafür auf seinen erhaltenen player solls für das elektrische Klavier ein gutes Beispiel gegeben. Joplin hält sich dabei streng an seinen Notentext und versucht sich mitunter nur in den Wiederholungen im Verdoppeln der Bassnoten in melodischen Durchgängen, gängigen Verzierungen, in Dynamik sowie im Uktavieren beider Hände: das heißt, die rechte Hand eine Oktave höher und die linke gleichzeitig eine Oktave tiefer. Und selbst das unvermeidliche not fast (Don't play this piece fast. It is never right to play Ragtime fast.) durchbricht er nur gelegentlich, wenn er wie in seinen letzten E:inspielungen Stretto-Wirkungen sucht. Der heuer mitunter so rasante Drive hei Ragtime-Einspielungen, mag darum alles sein, nur mit Joplin hat das wenig zu tun.|Übrigens war es ein weisser Bandmaster, William H. Krell, der im Januar 1897 den ersten Ragtime veröffentlichte: Es sollte noch zwei Jahre dauern. bis Scott Joplin unter Schwierigkeiten in Kansas City einen Verleger fand, der seinen zweiten Rag, Original Rags, im März 1899 herausbrachte; freilich mit dem Zusatz: Pickeel by Scott Joplin .Arranged by Chas. N. Daniels, einem populären weissen Pianospieler in Kansas. Und dabei war es eigentlich der Maple Leaf Rag gewesen, den Joplin als erstes und vielIeicht erfolgreichste Stück (er findet sich im zweiten Band unserer Sammlung) für Will and Walker Williams' Maple Leaf Club (Ahornblatt-Club) geschrieben hatte, einem belichten Treffpunkt der Pianospieler in und um Sedalia, mit dem er bekannt geworden war. Obwohl der Maple Leaf Rag bald Furore machte, fand Joplin erst in John Stillwell Stark, einem Musikalienhändler in Sedalia, einen Verleger, der seinen geschäftlichen Aufstieg vor allem der Tatsache verdankt, daß er 1899 eben jenen ErfolgsRag zufällig hörte und sofort beschloß, ihn wie auch weitere Stücke zu publizieren. Somit ging Joplins Vorhersage in Erfüllung, die er einmal seinem Freund Arthur Marshall gemacht hatte, der Maple Leaf werde ihn zum King of Ragtime Composers machen. Stark übersiedelte wenig später nach dem größeren St. Louis und begründete hier ein bedeutendes Verlagsunternehmen, an dem Joplin, der Stark bald mit Kind und Kegel in die Metropole Missouris' gefolgt war, mit seinen Erfolgen nicht wenig Anteil hatte. Nicht unerwähnt soll die tiefe Freundschaft beider Männer bleiben, die doch Hautfarbe und Alter nicht unerheblich trennen mußte: immerhin war Stark damals bereits an die sechzig. Starks Tochter Nelly, eine begabte Konzertpianistin, setzte sich zudem nicht wenig für Joplins Musik ein.|Die finanziellen Erfolge seiner Kompositionen ermöglichten es Joplin bald, das Klavierspielen in öffentlichen Etablissements gänzlich aufzugeben und nur noch der Komposition zu leben. Joplin, der inzwischen geheiratet hatte, kaufte sich ein großes Haus, unterrichtete und schrieb einen Erfolg nach dem anderen. Kein Erfolg war hingegen weder seinem volkstümlichen Ballett Ragtime Dance, das es wenigstens zu einem Klavierauszug bei Stark brachte, noch seiner Rag-Oper A Guest of Ilonor beschieden, bei der selbst Stark kalte Füsse bekam Der 1906 veröffentlichte Rag The Ragtime Dance mag ein Überrest des 1902 komponierten Ballettes sein.|Hier zeigt sich leider auch, wie stark bereits um 1900 die Trennung zwischen den Musiksparten war, die es einfach nicht zuließ, als King of Ragtime Composers mit größeren Werken einem Publikum gegenüberzutreten, das als enthusiastischer Ragtime-Anhänger kein Verständnis für solche Höhenflüge hatte. Ein Publikum, das seine Rags wie eh und je in Dance-Halls und BarrelHouses sehen wollte, und nicht auf irgendwelchen Theaterbrettern. Die Zeiten haben sich darin wenig geändert: Ich habe noch von keinem klassischen Pianisten gehört, der in seine Konzertprogramme Rags aufgenommen hätte. Noch viel weniger von Operndirektoren, die sich für seine Bühnenwerke interessiert hätten. Dabei mögen die Gründe für die Misserfolge Joplins' hier eher äusserlich sein.|Joplin hat im übrigen auch herkömmliche Stücke, so eine Reihe Märsche und Walzer geschrieben, die wir aber zunächst vernachlässigen, da ja gerade seine synkopierten Stücke seine Charakteristik ausmachen. Nachdem vor kurzem bei Peters (Leipzig) der erste Band seines Klavier-Oeuvres im Original erschienen ist, folgen wir heuer mit einem Arrangement einiger Rags für Flöte (oder Klarinette) und Klavier, das sich aber bis auf die Aufteilung der Soloinstrumente getreulich an die Originalausgaben hält. Lediglich offensichtliche Stichfehler wurden stillschweigend korrigiert.||Dieter H. Förster| / für Violine oder Violoncello und Klavier / 42pp / (Förster)
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Scott Joplin - Sechs Ragtimes
Heft 3 / Während As MGG in seinen Ergänzungsbänden noch nicht zum Buchstaben J vorgedrungen ist, heißt es im Supplement-Band von Riemanns Musiklexikon kurz über Scott Joplin (geboren 24. November 1868 in Texaskana [Texas gestorben I. April 1917 in New York): .,Amerikanischer Ragtimepianist, lebte ab 1885 in St. Louis, war 1892 Leiter einer Combo in Chicago und ging 1896 an das George (College für Farbige in Sedalia (Mo.), wo er Unterricht in Harmonielehre und Komposition erhielt. 1899 schrieb er seine bekannteste Komposition, Maple Leaf Rag. Ab 1900 war er wieder in St. Louis ansässig. 1907 ließ er sich in New York nieder und schrieb außer Ragtimekompositionen u. a. die Oper Treemonisha (NY 1911). Er starb in geistiger Umnachtung in einer New Yorker Heilanstalt. Scott Joplin gilt als bedeutendster Repräsentant des Ragtime.`||Obwohl die Ragtime-Musik eigentlich für das Piano konzipiert war als solche war sie unter Saloonpianisten tun etwa 1870 im Mittelwesten der USA aufgekommen, wo sie in Bordellen, was man damals ähnlich unserer Massagesalons dezent mit sporting houses umschrieb, dunklen Spelunken (deshalb auch die anfängliche Bezeichnung barrelhouse style). Schankstuben und Tanzböden reichlich Verbreitung fand- übernahmen um 1900 auch schwarze und weiße Kapellen diese Art synkopierter Saloonmusik, deren Bezeichnung als solche (Ragtime) erst um 1895 aufgekommen war. Die oft verbreitete und nicht ganz richtige Meinung, der Ragtime sei der Urvater des New Orleans Jazz, findet darin seine Ursache, das fast alle Jazz-Bands als RagtimeKapellen angefangen hatten, obwohl der Ragtime das improvisatorische Element an sich nur im Rahmen europäischer Salonmusik kennt. Joplin selbst hat daMr auf seinen erhaltenen player solls für das elektrische Klavier ein gutes Beispiel gegeben. Joplin hält ich dahei streng an seinen Notentext und versucht sich mitunter nur in den Wiederholungen im Verdoppeln der Baßnoten, in melodischen Durchgängen, gängigen Verzierungen, in Dynamik sowie im Oktavieren beider Hände: das heißt: die rechte Hand eine Oktave höher und die linke gleichzeitig eine Oktave tiefer. Und selbst das unvermeidliche Not fast (I Don't play this piece fast. It is never right to play Ragtime fast) durchbricht er nur gelegentlich, wenn er wie in seinen letzten Einspielungen Stretto-Wirkungen sucht. Der heuer mitunter so rasante Drive bei Kagtime-Einspielungen, mag darum alles sein - nur mit Joplin hat das wenig zu tun.|Übrigens war es In weißer Bandmaster, William H. Krell, der im Januar 1897 den ersten Ragtime veröffentlichte: Mississippi-Rag. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis Scott Joplin unter Schwierigkeiten in Kansas City einen Verleger fand, der seinen zweiten Rag, Original Rags, im März 1899 herausbrachte: freilich mit dem Zusatz: Picked by Scott Joplin Arranged by Chas. N. Daniels, einem populären weißen Pianospieler in Kansas. Und dabei' war es eigentlich der Maple leaf Rag gewesen, den Joplin als erstes und vielleicht erfolgreichstes Stück (er findet sich im zweiten Band unserer Sammlung) für Will and Walker Williams' Maple Leaf Club (Ahornblatt-Club) geschrieben hatte, einem beliebten Treffpunkt der Pianospieler in und um Sedalia. mit dem er bekannt geworden war. Obwohl der Maple Leaf Rag bald Furore machte, fand Joplin erst in John Stillwell Stark. einem Musikalienhändler in Sedalia, einen Verleger, der seinen geschäftlichen Aufstieg vor allem der Tatsache verdankt, daß er 1899 eben jenen ErfolgsRag zufällig hörte und sofort beschloss, ihn wie auch weitere Stücke zu publizieren. Somit ging Joplins Vorhersage in Erfüllung, die er einmal seinem Freund Arthur Marshall gemacht hatte, der Maple Leaf werde ihn zum King of Ragtime Composers machen. Stark übersiedelte wenig später nach dem gröberen St. Louis und begründete hier ein bedeutendes Verlagsunternehmen, an dem Joplin, der Stark bald mit Kind Und Kegel in die Metropole Missouris' gefolgt war, mit seinen Erfolgen nicht wenig Anteil hatte. Nicht unerwähnt soll die tiefe Freundschaft beider Männer bleiben, die doch Hautfarbe und Alter nicht unerheblich trennen mußte: immerhin war Stark damals bereits an die sechzig. Starks Tochter Nelly, eine begabte Konzertpianistin, setzte sich zudem nicht wenig für Joplins Musik ein.|Die finanziellen Erfolge seiner Kompositionen ermöglichten es Joplin bald, das Klavierspielen in öffentlichen Etblissements gänzlich aufzugeben und nur noch der Komposition zu leben. Joplin, der inzwischen geheiratet hatte. kaufte sich ein großes Haus, unterrichtete und schrieb einen Erfolg nach dem anderen. Kein Erfolg war hingegen weder seinem volkstümlichen Ballett Ragtime Dance, das es wenigstens zu einem Klavierauszug bei Stark brachte, noch seiner Rag-0per A Guest of Honor beschieden, bei der selbst Stark kalte Füße bekam. Der 1906 veröffentlichte Rag The Ragtime Dance mag ein Überrest des 1902 komponierten Ballettes sein.|Hier zeigt sich leider auch, wie stark bereits um 1900 die Trennung zwischen den Musiksparten war. die es einfach nicht zuließ, als King of Ragtime Composers mit größereren Werken einem Publikum gegenüberzutreten, das als enthusiastischer Ragtime-Anhänger kein Verständnis für solche Höhenflüge hatte. Ein Publikum, das seine Rags wie eh und je in Dance-Halls und Barrellhouses sehen wollte. und nicht auf irgendwelchen Theaterbrettern. Die Zeiten haben sich darin wenig geändert: Ich habe noch von keinem klassischen Pianisten gehört, der in seine Konzertprogramme Rags aufgenommen hätte Noch viel weniger von Operndirektoren, die sich für seine Bühnenwerke interessiert hätten. Dabei mögen die Gründe für die Misserfolge Joplins' hier eher äusserlich sein.|Joplin hat im übrigen auch herkömmliche Stücke. so eine Reihe Märsche und Walzer geschrieben, die wir aber zunächst vernachlässigen, da ja gerade seine kopierten Stücke seine Charakteristik ausmachen. Nachdem vor kurzem bei Peters ( Leipzig) der erste Band seines Klavier-Oeuvres im Original erschienen ist, folgen wir heuer init einem Arrangement einiger Rags für Flöte (oder Klarinette) und Klavier, das sich aber bis auf die Aufteilung der Soloinstrumente getreulich an die Originalausgaben hält. Lediglich offensichtliche Stichfehler wurden stillschweigend korrigiert.||Dieter H. Förster|| / für Flöte oder Klarinette oder Fagott / 40 Seiten / (Förster)
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Scott Joplin - Sechs Ragtimes
Heft 2 / Während As MGG in seinen Ergänzungsbänden noch nicht zum Buchstaben J vorgedrungen ist, heißt es im Supplement-Band von Riemanns Musiklexikon kurz über Scott Joplin (geboren 24. November 1868 in Texaskana [Texas gestorben I. April 1917 in New York): .,Amerikanischer Ragtimepianist, lebte ab 1885 in St. Louis, war 1892 Leiter einer Combo in Chicago und ging 1896 an das George (College für Farbige in Sedalia (Mo.), wo er Unterricht in Harmonielehre und Komposition erhielt. 1899 schrieb er seine bekannteste Komposition, Maple Leaf Rag. Ab 1900 war er wieder in St. Louis ansässig. 1907 ließ er sich in New York nieder und schrieb außer Ragtimekompositionen u. a. die Oper Treemonisha (NY 1911). Er starb in geistiger Umnachtung in einer New Yorker Heilanstalt. Scott Joplin gilt als bedeutendster Repräsentant des Ragtime.`||Obwohl die Ragtime-Musik eigentlich für das Piano konzipiert war als solche war sie unter Saloonpianisten tun etwa 1870 im Mittelwesten der USA aufgekommen, wo sie in Bordellen, was man damals ähnlich unserer Massagesalons dezent mit sporting houses umschrieb, dunklen Spelunken (deshalb auch die anfängliche Bezeichnung barrelhouse style). Schankstuben und Tanzböden reichlich Verbreitung fand- übernahmen um 1900 auch schwarze und weiße Kapellen diese Art synkopierter Saloonmusik, deren Bezeichnung als solche (Ragtime) erst um 1895 aufgekommen war. Die oft verbreitete und nicht ganz richtige Meinung, der Ragtime sei der Urvater des New Orleans Jazz, findet darin seine Ursache, das fast alle Jazz-Bands als RagtimeKapellen angefangen hatten, obwohl der Ragtime das improvisatorische Element an sich nur im Rahmen europäischer Salonmusik kennt. Joplin selbst hat daMr auf seinen erhaltenen player solls für das elektrische Klavier ein gutes Beispiel gegeben. Joplin hält ich dahei streng an seinen Notentext und versucht sich mitunter nur in den Wiederholungen im Verdoppeln der Baßnoten, in melodischen Durchgängen, gängigen Verzierungen, in Dynamik sowie im Oktavieren beider Hände: das heißt: die rechte Hand eine Oktave höher und die linke gleichzeitig eine Oktave tiefer. Und selbst das unvermeidliche Not fast (I Don't play this piece fast. It is never right to play Ragtime fast) durchbricht er nur gelegentlich, wenn er wie in seinen letzten Einspielungen Stretto-Wirkungen sucht. Der heuer mitunter so rasante Drive bei Kagtime-Einspielungen, mag darum alles sein - nur mit Joplin hat das wenig zu tun.|Übrigens war es In weißer Bandmaster, William H. Krell, der im Januar 1897 den ersten Ragtime veröffentlichte: Mississippi-Rag. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis Scott Joplin unter Schwierigkeiten in Kansas City einen Verleger fand, der seinen zweiten Rag, Original Rags, im März 1899 herausbrachte: freilich mit dem Zusatz: Picked by Scott Joplin Arranged by Chas. N. Daniels, einem populären weißen Pianospieler in Kansas. Und dabei' war es eigentlich der Maple leaf Rag gewesen, den Joplin als erstes und vielleicht erfolgreichstes Stück (er findet sich im zweiten Band unserer Sammlung) für Will and Walker Williams' Maple Leaf Club (Ahornblatt-Club) geschrieben hatte, einem beliebten Treffpunkt der Pianospieler in und um Sedalia. mit dem er bekannt geworden war. Obwohl der Maple Leaf Rag bald Furore machte, fand Joplin erst in John Stillwell Stark. einem Musikalienhändler in Sedalia, einen Verleger, der seinen geschäftlichen Aufstieg vor allem der Tatsache verdankt, daß er 1899 eben jenen ErfolgsRag zufällig hörte und sofort beschloss, ihn wie auch weitere Stücke zu publizieren. Somit ging Joplins Vorhersage in Erfüllung, die er einmal seinem Freund Arthur Marshall gemacht hatte, der Maple Leaf werde ihn zum King of Ragtime Composers machen. Stark übersiedelte wenig später nach dem gröberen St. Louis und begründete hier ein bedeutendes Verlagsunternehmen, an dem Joplin, der Stark bald mit Kind Und Kegel in die Metropole Missouris' gefolgt war, mit seinen Erfolgen nicht wenig Anteil hatte. Nicht unerwähnt soll die tiefe Freundschaft beider Männer bleiben, die doch Hautfarbe und Alter nicht unerheblich trennen mußte: immerhin war Stark damals bereits an die sechzig. Starks Tochter Nelly, eine begabte Konzertpianistin, setzte sich zudem nicht wenig für Joplins Musik ein.|Die finanziellen Erfolge seiner Kompositionen ermöglichten es Joplin bald, das Klavierspielen in öffentlichen Etblissements gänzlich aufzugeben und nur noch der Komposition zu leben. Joplin, der inzwischen geheiratet hatte. kaufte sich ein großes Haus, unterrichtete und schrieb einen Erfolg nach dem anderen. Kein Erfolg war hingegen weder seinem volkstümlichen Ballett Ragtime Dance, das es wenigstens zu einem Klavierauszug bei Stark brachte, noch seiner Rag-0per A Guest of Honor beschieden, bei der selbst Stark kalte Füße bekam. Der 1906 veröffentlichte Rag The Ragtime Dance mag ein Überrest des 1902 komponierten Ballettes sein.|Hier zeigt sich leider auch, wie stark bereits um 1900 die Trennung zwischen den Musiksparten war. die es einfach nicht zuließ, als King of Ragtime Composers mit größereren Werken einem Publikum gegenüberzutreten, das als enthusiastischer Ragtime-Anhänger kein Verständnis für solche Höhenflüge hatte. Ein Publikum, das seine Rags wie eh und je in Dance-Halls und Barrellhouses sehen wollte. und nicht auf irgendwelchen Theaterbrettern. Die Zeiten haben sich darin wenig geändert: Ich habe noch von keinem klassischen Pianisten gehört, der in seine Konzertprogramme Rags aufgenommen hätte Noch viel weniger von Operndirektoren, die sich für seine Bühnenwerke interessiert hätten. Dabei mögen die Gründe für die Misserfolge Joplins' hier eher äusserlich sein.|Joplin hat im übrigen auch herkömmliche Stücke. so eine Reihe Märsche und Walzer geschrieben, die wir aber zunächst vernachlässigen, da ja gerade seine kopierten Stücke seine Charakteristik ausmachen. Nachdem vor kurzem bei Peters ( Leipzig) der erste Band seines Klavier-Oeuvres im Original erschienen ist, folgen wir heuer init einem Arrangement einiger Rags für Flöte (oder Klarinette) und Klavier, das sich aber bis auf die Aufteilung der Soloinstrumente getreulich an die Originalausgaben hält. Lediglich offensichtliche Stichfehler wurden stillschweigend korrigiert.||Dieter H. Förster|| / für Flöte oder Klarinette oder Fagott / 38 Seiten / (Förster)
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Scott Joplin - Sechs Ragtimes
Heft I / Während As MGG in seinen Ergänzungsbänden noch nicht zum Buchstaben J vorgedrungen ist, heißt es im Supplement-Band von Riemanns Musiklexikon kurz über Scott Joplin (geboren 24. November 1868 in Texaskana [Texas gestorben I. April 1917 in New York): .,Amerikanischer Ragtimepianist, lebte ab 1885 in St. Louis, war 1892 Leiter einer Combo in Chicago und ging 1896 an das George (College für Farbige in Sedalia (Mo.), wo er Unterricht in Harmonielehre und Komposition erhielt. 1899 schrieb er seine bekannteste Komposition, Maple Leaf Rag. Ab 1900 war er wieder in St. Louis ansässig. 1907 ließ er sich in New York nieder und schrieb außer Ragtimekompositionen u. a. die Oper Treemonisha (NY 1911). Er starb in geistiger Umnachtung in einer New Yorker Heilanstalt. Scott Joplin gilt als bedeutendster Repräsentant des Ragtime.`||Obwohl die Ragtime-Musik eigentlich für das Piano konzipiert war als solche war sie unter Saloonpianisten tun etwa 1870 im Mittelwesten der USA aufgekommen, wo sie in Bordellen, was man damals ähnlich unserer Massagesalons dezent mit sporting houses umschrieb, dunklen Spelunken (deshalb auch die anfängliche Bezeichnung barrelhouse style). Schankstuben und Tanzböden reichlich Verbreitung fand- übernahmen um 1900 auch schwarze und weiße Kapellen diese Art synkopierter Saloonmusik, deren Bezeichnung als solche (Ragtime) erst um 1895 aufgekommen war. Die oft verbreitete und nicht ganz richtige Meinung, der Ragtime sei der Urvater des New Orleans Jazz, findet darin seine Ursache, das fast alle Jazz-Bands als RagtimeKapellen angefangen hatten, obwohl der Ragtime das improvisatorische Element an sich nur im Rahmen europäischer Salonmusik kennt. Joplin selbst hat daMr auf seinen erhaltenen player solls für das elektrische Klavier ein gutes Beispiel gegeben. Joplin hält ich dahei streng an seinen Notentext und versucht sich mitunter nur in den Wiederholungen im Verdoppeln der Baßnoten, in melodischen Durchgängen, gängigen Verzierungen, in Dynamik sowie im Oktavieren beider Hände: das heißt: die rechte Hand eine Oktave höher und die linke gleichzeitig eine Oktave tiefer. Und selbst das unvermeidliche Not fast (I Don't play this piece fast. It is never right to play Ragtime fast) durchbricht er nur gelegentlich, wenn er wie in seinen letzten Einspielungen Stretto-Wirkungen sucht. Der heuer mitunter so rasante Drive bei Kagtime-Einspielungen, mag darum alles sein - nur mit Joplin hat das wenig zu tun.|Übrigens war es In weißer Bandmaster, William H. Krell, der im Januar 1897 den ersten Ragtime veröffentlichte: Mississippi-Rag. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis Scott Joplin unter Schwierigkeiten in Kansas City einen Verleger fand, der seinen zweiten Rag, Original Rags, im März 1899 herausbrachte: freilich mit dem Zusatz: Picked by Scott Joplin Arranged by Chas. N. Daniels, einem populären weißen Pianospieler in Kansas. Und dabei' war es eigentlich der Maple leaf Rag gewesen, den Joplin als erstes und vielleicht erfolgreichstes Stück (er findet sich im zweiten Band unserer Sammlung) für Will and Walker Williams' Maple Leaf Club (Ahornblatt-Club) geschrieben hatte, einem beliebten Treffpunkt der Pianospieler in und um Sedalia. mit dem er bekannt geworden war. Obwohl der Maple Leaf Rag bald Furore machte, fand Joplin erst in John Stillwell Stark. einem Musikalienhändler in Sedalia, einen Verleger, der seinen geschäftlichen Aufstieg vor allem der Tatsache verdankt, daß er 1899 eben jenen ErfolgsRag zufällig hörte und sofort beschloss, ihn wie auch weitere Stücke zu publizieren. Somit ging Joplins Vorhersage in Erfüllung, die er einmal seinem Freund Arthur Marshall gemacht hatte, der Maple Leaf werde ihn zum King of Ragtime Composers machen. Stark übersiedelte wenig später nach dem gröberen St. Louis und begründete hier ein bedeutendes Verlagsunternehmen, an dem Joplin, der Stark bald mit Kind Und Kegel in die Metropole Missouris' gefolgt war, mit seinen Erfolgen nicht wenig Anteil hatte. Nicht unerwähnt soll die tiefe Freundschaft beider Männer bleiben, die doch Hautfarbe und Alter nicht unerheblich trennen mußte: immerhin war Stark damals bereits an die sechzig. Starks Tochter Nelly, eine begabte Konzertpianistin, setzte sich zudem nicht wenig für Joplins Musik ein.|Die finanziellen Erfolge seiner Kompositionen ermöglichten es Joplin bald, das Klavierspielen in öffentlichen Etblissements gänzlich aufzugeben und nur noch der Komposition zu leben. Joplin, der inzwischen geheiratet hatte. kaufte sich ein großes Haus, unterrichtete und schrieb einen Erfolg nach dem anderen. Kein Erfolg war hingegen weder seinem volkstümlichen Ballett Ragtime Dance, das es wenigstens zu einem Klavierauszug bei Stark brachte, noch seiner Rag-0per A Guest of Honor beschieden, bei der selbst Stark kalte Füße bekam. Der 1906 veröffentlichte Rag The Ragtime Dance mag ein Überrest des 1902 komponierten Ballettes sein.|Hier zeigt sich leider auch, wie stark bereits um 1900 die Trennung zwischen den Musiksparten war. die es einfach nicht zuließ, als King of Ragtime Composers mit größereren Werken einem Publikum gegenüberzutreten, das als enthusiastischer Ragtime-Anhänger kein Verständnis für solche Höhenflüge hatte. Ein Publikum, das seine Rags wie eh und je in Dance-Halls und Barrellhouses sehen wollte. und nicht auf irgendwelchen Theaterbrettern. Die Zeiten haben sich darin wenig geändert: Ich habe noch von keinem klassischen Pianisten gehört, der in seine Konzertprogramme Rags aufgenommen hätte Noch viel weniger von Operndirektoren, die sich für seine Bühnenwerke interessiert hätten. Dabei mögen die Gründe für die Misserfolge Joplins' hier eher äusserlich sein.|Joplin hat im übrigen auch herkömmliche Stücke. so eine Reihe Märsche und Walzer geschrieben, die wir aber zunächst vernachlässigen, da ja gerade seine kopierten Stücke seine Charakteristik ausmachen. Nachdem vor kurzem bei Peters ( Leipzig) der erste Band seines Klavier-Oeuvres im Original erschienen ist, folgen wir heuer init einem Arrangement einiger Rags für Flöte (oder Klarinette) und Klavier, das sich aber bis auf die Aufteilung der Soloinstrumente getreulich an die Originalausgaben hält. Lediglich offensichtliche Stichfehler wurden stillschweigend korrigiert.||Dieter H. Förster| / für Flöte oder Klarinette oder Fagott / 54 Seiten / (Förster)
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Scott Joplin - Drei leichte Ragtimes
für 3 Violoncelli / Herausgeber : Werner Thomas-Mifune
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Scott Joplin - Drei Ragtimes
Heft II / / für Streichquartett (Kb. ad lib.), Streichquintett oder Streichorchester / 44 Seiten / Streicher je 3,10 / (Franz Beyer)
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Scott Joplin - Drei Ragtimes
Heft I / / für Streichquartett (Kb. ad lib.), Streichquintett oder Streichorchester / 42pp / Streicher je 3,10 / (Franz Beyer)
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Scott Joplin - Drei Ragtimes
für Klavier zu 4 Händen / 22pp
11.50 EUR - Voir plus - Acheter
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Scott Joplin - Drei Ragtimes
für Klavier zu 4 Händen / 22pp
11.50 EUR - Voir plus - Acheter
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Scott Joplin - The Entertainer
für 4 Violoncelli / 14 Seiten / Herausgeber : Werner Thomas-Mifune
10.90 EUR - Voir plus - Acheter
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Scott Joplin - Drei Ragtimes
Während das MGG in seinen Ergänzungsbänden noch nicht zum Buchstaben J vorgedrungen ist, heißt es im Supplement-Band von Riemanns Musiklexikon kurz über Scott Joplin (geboren 24. November 1868 in Texaskana [Texas], gestorben 1. April 1917 in New York): ?Amerikanischer Ragtimepianist, lebte ab 1885 in St. Louis, war 1892 Leiter einer Combo in Chicago und ging 1896 an das George College für Farbige in Sedalia (Mo.), wo er Unterricht in Harmonielehre und Komposition erhielt. 1899 schrieb er seine bekannteste Komposition, Maple Leaf Rag. Ab 1900 war er wieder in St. Louis ansässig. 1907 liess er sich in New York nieder und schrieb außer Ragtimekompositionen u. a. die Oper Treenionisha (NY 1911 ). Er starb in geistiger Umnachtung in einer New Yorker Heilanstalt. Scott Joplin gilt als bedeutendster Repräsentant des Ragtime.`|Obwohl die Ragtime-Musik eigentlich für das Piano konzipiert war - als solche war sie unter Saloonpianisten um etwa 1870 im Mittelwesten der USA aufgekommen, wo sie in Bordellen, was man damals ähnlich unserer Massagesalons dezent mit sporting houses umschrieb, dunklen Spelunken (deshalb auch die anfängliche Bezeichnung barrelhouse style), Schankstuben und Tanzböden reichlich Verbreitung fand - übernahmen um 1900 auch schwarze und weiße Kapellen diese Art synkopierter Saloonmusik, deren Bezeichnung als solche (Ragtime) erst um 1895 aufgekommen war. Die oft verbreitete und nicht ganz richtige Meinung, der Ragtime sei der Urvater des New-Orleans-Jazz, findet darin seine Ursache, das fast alle Jazz-Bands als Ragtime-Kapellen angefangen hatten, obwohl der Ragtime das improvisatorische Element an sich nur im Rahmen europäischer Salonmusik kennt. Joplin selbst hat dafür auf seinen erhaltenen player solls für das elektrische Klavier ein gutes Beispiel gegeben. Joplin hält sich dabei streng an seinen Notentext und versucht sich mitunter nur in den Wiederholungen im Verdoppeln der Baßnoten, in melodischen Durchgängen, gängigen Verzierungen, in Dynamik sowie im Oktavieren beider Hände: das heißt, die rechte Hand eine Oktave höher und die linke gleichzeitig eine Oktave tiefer. Und selbst das unvermeidliche Not fast (Don't play this piece fast. lt is never right to play `ragtime` fast.) durchbricht er nur gelegentlich, wenn er wie in seinen letzten Einspielungen Stretto-Wirkungen sucht. Der heuer mitunter so rasante Drive bei Ragtime-Einspielungen, mag darum alles sein - nur mit Joplin hat das wenig zu tun.|Übrigens war es ein weißer Bandmaster, William H. Krell, der im Januar 1897 den ersten Ragtime veröffentlichte: Mississippi-Rag. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis Scott Joplin unter Schwierigkeiten in Kansas City einen Verleger fand, der seinen zweiten Rag, Original Rags, im März 1899 herausbrachte; freilich mit dem Zusatz: Picked by Scott Joplin - Arranged by Chas. N. Daniels, einem populären weißen Pianospieler in Kansas. Und dabei war es eigentlich der Maple Leaf Rag gewesen, den Joplin als erstes und vielleicht erfolgreichstes Stück (er findet sich im zweiten Band unserer Sammlung) für Will and Walker Williams' Maple Leaf Club (Ahornblatt-Club) geschrieben hatte, einem beliebten Treffpunkt der Pianospieler in und um Sedalia, mit dem er bekannt geworden war. Obwohl der Maple Leaf Rag bald Furore machte, fand Joplin erst in John Stillwell Stark, einem Musikalienhändler in Sedalia, einen Verleger, der seinen geschäftlichen Aufstieg vor allem der Tatsache verdankt, daß er 1899 eben jenen ErfolgsRag zufällig hörte und sofort beschloß, ihn wie auch weitere Stücke zu publizieren. Somit ging Joplins Vorhersage in Erfüllung, die er einmal seinem Freund Arthur Marshall gemacht hatte, der Maple Leaf werde ihn zum King of Ragtime Composers machen. Stark übersiedelte wenig später nach dem größeren St. Louis und begründete hier ein bedeutendes Verlagsunternehmen, an dem Joplin, der Stark bald mit Kind und Kegel in die Metropole Missouris' gefolgt war, mit seinen Erfolgen nicht wenig Anteil hatte. Nicht unerwähnt soll die tiefe Freundschaft beider Männer bleiben, die doch Hautfarbe und Alter nicht unerheblich trennen muizte: immerhin war Stark damals bereits an die sechzig. Starks Tochter Nelly, eine begabte Konzertpianistin, setzte sich zudem nicht wenig für Joplins Musik ein.|Die finanziellen Erfolge seiner Kompositionen ermöglichten es Joplin bald, das Klavierspielen in öffentlichen Etablissements gänzlich aufzugeben und nur noch der Komposition zu leben. Joplin, der inzwischen geheiratet hatte, kaufte sich ein großes Haus, unterrichtete und schrieb einen Erfolg nach dem anderen. Kein Erfolg war hingegen weder seinem volkstümlichen Ballett Ragtime Dance, das es wenigstens zu einem Klavierauszug bei Stark brachte, noch seiner Rag-Oper A Guest of Honor beschieden, bei der selbst Stark kalte Füße bekam. Der 1906 veröffentlichte Rag The Ragtime Dance mag ein Überrest des 1902 komponierten Ballettes sein.|Hier zeigt sich leider auch, wie stark bereits um 1900 die Trennung zwischen den Musiksparten war, die es einfach nicht zuließ, als King of Ragtime Composers mit größeren Werken einem Publikum gegenüberzutreten, das als enthusiastischer Ragtime-Anhänger kein Verständnis für solche Höhenflüge hatte. Ein Publikum, das seine Rags wie eh und je in Dance-Halls und Barrel-Houses sehen wollte, und nicht auf irgendwelchen Theaterbrettern. Die Zeiten haben sich darin wenig geändert: Ich habe noch von keinem klassischen Pianisten gehört, der in seine Konzertprogramme Rags aufgenommen hätte. Noch viel weniger von Operndirektoren, die sich für seine Bühnenwerke interessiert hätten. Dabei mögen die Gründe für die Mißerfolge Joplins' hier eher äußerlich sein.|Joplin hat im übrigen auch herkömmliche Stücke, so eine Reihe Märsche und Walzer geschrieben, die wir aber zunächst vernachlässigen, da ja gerade seine synkopierten Stücke seine Charakteristik ausmachen. Nachdem vor kurzem bei Peters (Leipzig) der erste Band seines Klavier-Oeuvres im Original erschienen ist, folgen wir heuer mit einem Arrangement von drei Ragtimes für Sopranblockflöte und Gitarre, eingerichtet von Christian Markus Siegmann und Marcel Ege.|| ||Dieter H. Förster| / für Altblockflöte und Gitarre / 31 Seiten / (Siegmann/Ege)
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Scott Joplin - Drei Ragtimes
Während das MGG in seinen Ergänzungsbänden noch nicht zum Buchstaben J vorgedrungen ist, heißt es im Supplement-Band von Riemanns Musiklexikon kurz über Scott Joplin (geboren 24. November 1868 in Texaskana [Texas], gestorben 1. April 1917 in New York): ?Amerikanischer Ragtimepianist, lebte ab 1885 in St. Louis, war 1892 Leiter einer Combo in Chicago und ging 1896 an das George College für Farbige in Sedalia (Mo.), wo er Unterricht in Harmonielehre und Komposition erhielt. 1899 schrieb er seine bekannteste Komposition, Maple Leaf Rag. Ab 1900 war er wieder in St. Louis ansässig. 1907 liess er sich in New York nieder und schrieb außer Ragtimekompositionen u. a. die Oper Treenionisha (NY 1911 ). Er starb in geistiger Umnachtung in einer New Yorker Heilanstalt. Scott Joplin gilt als bedeutendster Repräsentant des Ragtime.`|Obwohl die Ragtime-Musik eigentlich für das Piano konzipiert war - als solche war sie unter Saloonpianisten um etwa 1870 im Mittelwesten der USA aufgekommen, wo sie in Bordellen, was man damals ähnlich unserer Massagesalons dezent mit sporting houses umschrieb, dunklen Spelunken (deshalb auch die anfängliche Bezeichnung barrelhouse style), Schankstuben und Tanzböden reichlich Verbreitung fand - übernahmen um 1900 auch schwarze und weiße Kapellen diese Art synkopierter Saloonmusik, deren Bezeichnung als solche (Ragtime) erst um 1895 aufgekommen war. Die oft verbreitete und nicht ganz richtige Meinung, der Ragtime sei der Urvater des New-Orleans-Jazz, findet darin seine Ursache, das fast alle Jazz-Bands als Ragtime-Kapellen angefangen hatten, obwohl der Ragtime das improvisatorische Element an sich nur im Rahmen europäischer Salonmusik kennt. Joplin selbst hat dafür auf seinen erhaltenen player solls für das elektrische Klavier ein gutes Beispiel gegeben. Joplin hält sich dabei streng an seinen Notentext und versucht sich mitunter nur in den Wiederholungen im Verdoppeln der Baßnoten, in melodischen Durchgängen, gängigen Verzierungen, in Dynamik sowie im Oktavieren beider Hände: das heißt, die rechte Hand eine Oktave höher und die linke gleichzeitig eine Oktave tiefer. Und selbst das unvermeidliche Not fast (Don't play this piece fast. lt is never right to play `ragtime` fast.) durchbricht er nur gelegentlich, wenn er wie in seinen letzten Einspielungen Stretto-Wirkungen sucht. Der heuer mitunter so rasante Drive bei Ragtime-Einspielungen, mag darum alles sein - nur mit Joplin hat das wenig zu tun.|Übrigens war es ein weißer Bandmaster, William H. Krell, der im Januar 1897 den ersten Ragtime veröffentlichte: Mississippi-Rag. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis Scott Joplin unter Schwierigkeiten in Kansas City einen Verleger fand, der seinen zweiten Rag, Original Rags, im März 1899 herausbrachte; freilich mit dem Zusatz: Picked by Scott Joplin - Arranged by Chas. N. Daniels, einem populären weißen Pianospieler in Kansas. Und dabei war es eigentlich der Maple Leaf Rag gewesen, den Joplin als erstes und vielleicht erfolgreichstes Stück (er findet sich im zweiten Band unserer Sammlung) für Will and Walker Williams' Maple Leaf Club (Ahornblatt-Club) geschrieben hatte, einem beliebten Treffpunkt der Pianospieler in und um Sedalia, mit dem er bekannt geworden war. Obwohl der Maple Leaf Rag bald Furore machte, fand Joplin erst in John Stillwell Stark, einem Musikalienhändler in Sedalia, einen Verleger, der seinen geschäftlichen Aufstieg vor allem der Tatsache verdankt, daß er 1899 eben jenen ErfolgsRag zufällig hörte und sofort beschloß, ihn wie auch weitere Stücke zu publizieren. Somit ging Joplins Vorhersage in Erfüllung, die er einmal seinem Freund Arthur Marshall gemacht hatte, der Maple Leaf werde ihn zum King of Ragtime Composers machen. Stark übersiedelte wenig später nach dem größeren St. Louis und begründete hier ein bedeutendes Verlagsunternehmen, an dem Joplin, der Stark bald mit Kind und Kegel in die Metropole Missouris' gefolgt war, mit seinen Erfolgen nicht wenig Anteil hatte. Nicht unerwähnt soll die tiefe Freundschaft beider Männer bleiben, die doch Hautfarbe und Alter nicht unerheblich trennen muizte: immerhin war Stark damals bereits an die sechzig. Starks Tochter Nelly, eine begabte Konzertpianistin, setzte sich zudem nicht wenig für Joplins Musik ein.|Die finanziellen Erfolge seiner Kompositionen ermöglichten es Joplin bald, das Klavierspielen in öffentlichen Etablissements gänzlich aufzugeben und nur noch der Komposition zu leben. Joplin, der inzwischen geheiratet hatte, kaufte sich ein großes Haus, unterrichtete und schrieb einen Erfolg nach dem anderen. Kein Erfolg war hingegen weder seinem volkstümlichen Ballett Ragtime Dance, das es wenigstens zu einem Klavierauszug bei Stark brachte, noch seiner Rag-Oper A Guest of Honor beschieden, bei der selbst Stark kalte Füße bekam. Der 1906 veröffentlichte Rag The Ragtime Dance mag ein Überrest des 1902 komponierten Ballettes sein.|Hier zeigt sich leider auch, wie stark bereits um 1900 die Trennung zwischen den Musiksparten war, die es einfach nicht zuließ, als King of Ragtime Composers mit größeren Werken einem Publikum gegenüberzutreten, das als enthusiastischer Ragtime-Anhänger kein Verständnis für solche Höhenflüge hatte. Ein Publikum, das seine Rags wie eh und je in Dance-Halls und Barrel-Houses sehen wollte, und nicht auf irgendwelchen Theaterbrettern. Die Zeiten haben sich darin wenig geändert: Ich habe noch von keinem klassischen Pianisten gehört, der in seine Konzertprogramme Rags aufgenommen hätte. Noch viel weniger von Operndirektoren, die sich für seine Bühnenwerke interessiert hätten. Dabei mögen die Gründe für die Mißerfolge Joplins' hier eher äußerlich sein.|Joplin hat im übrigen auch herkömmliche Stücke, so eine Reihe Märsche und Walzer geschrieben, die wir aber zunächst vernachlässigen, da ja gerade seine synkopierten Stücke seine Charakteristik ausmachen. Nachdem vor kurzem bei Peters (Leipzig) der erste Band seines Klavier-Oeuvres im Original erschienen ist, folgen wir heuer mit einem Arrangement von drei Ragtimes für Sopranblockflöte und Gitarre, eingerichtet von Christian Markus Siegmann und Marcel Ege.|| ||Dieter H. Förster| / für Sopranblockflöte und Gitarre / 26 Seiten / (Siegmann/Ege)
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Scott Joplin - Sechs Ragtimes
Heft II / Während das MGG in seinen Ergänzungsbänden noch nicht zum Buchstaben J vorgedrungen ist, heißt es im Supplement-Band von Riemanns Musiklexikon kurz über Scott Joplin (geboren 24. November 1868 in Texaskana [Texas], gestorben l. April 1917 in New York): ?Amerikanischer Ragtimepianist, lebte ab 1885 in St. Louis, war 1892 Leiter einer Combo in Chicago und ging 1896 an das George College für Farbige in Sedalia (Mo.), wo er Unterricht in Harmonielehre und Komposition erhielt. 1899 schrieb er seine bekannteste Komposition, Maple Leaf Rag. Ab 1900 war er wieder in St. Louis ansässig. 1907 ließ er sich in New York nieder und schrieb außer Ragtimekompositionen u. a. die Oper Treemonisha (NY 1911). Er starb in geistiger Umnachtung in einer New Yorker Heilanstalt. Scott Joplin gilt als bedeutendster Repräsentant des Ragtime.`|Obwohl die Ragtime-Musik eigentlich für das Piano konzipiert war - als solche war sie unter Saloonpianisten um etwa 1870 im Mittelwesten der USA aufgekommen, wo sie in Bordellen, was man damals ähnlich unserer Massagesalons dezent mit sporting houses umschrieb, dunklen Spelunken (deshalb auch die anfängliche Bezeichnung barrelhouse style), Schankstuben und Tanzböden reichlich Verbreitung fand - übernahmen um 1900 auch schwarze und weiße Kapellen diese Art synkopierter Saloonmusik, deren Bezeichnung als solche (Ragtime) erst um 1895 aufgekommen war. Die oft verbreitete und nicht ganz richtige Meinung, der Ragtime sei der Urvater des New-Orleans-Jazz, findet darin seine Ursache, das fast alle Jazz-Bands als Ragtime-Kapellen angefangen hatten, obwohl der Ragtime das improvisatorische Element an sich nur im Rahmen europäischer Salonmusik kennt. Joplin selbst hat dafür auf seinen erhaltenen player solls für das elektrische Klavier ein gutes Beispiel gegeben. Joplin hält sich dabei streng an seinen Notentext und versucht sich mitunter nur in den Wiederholungen im Verdoppeln der Baßnoten, in melodischen Durchgängen, gängigen Verzierungen, in Dynamik sowie im Oktavieren beider Hände: das heißt, die rechte Hand eine Oktave höher und die linke gleichzeitig eine Oktave tiefer. Und selbst das unvermeidliche Not fast (Don't play this piece fast. It is neuer right to play `ragtime` fast.) durchbricht er nur gelegentlich, wenn er wie in seinen letzten Einspielungen Stretto-Wirkungen sucht. Der heuer mitunter so rasante Drive bei Ragtime-Einspielungen, mag darum alles sein - nur mit Joplin hat das wenig zu tun.|Übrigens war es ein weißer Bandmaster, William H. Krell, der im Januar 1897 den ersten Ragtime veröffentlichte: Mississippi-Rag. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis Scott Joplin unter Schwierigkeiten in Kansas City einen Verleger fand, der seinen zweiten Rag, Original Rags, im März 1899 herausbrachte; freilich mit dem Zusatz: Picked by Scott Joplin - Arranged by Chas. N. Daniels, einem populären weißen Pianospieler in Kansas. Und dabei war es eigentlich der Maple Leaf Rag gewesen, den Joplin als erstes und vielleicht erfolgreichstes Stück (er findet sich im zweiten Band unserer Sammlung) für Will and Walker Williams' Maple Leaf Club (Ahornblatt-Club) geschrieben hatte, einem beliebten Treffpunkt der Pianospieler in und um Sedalia, mit dem er bekannt geworden war. Obwohl der Maple|Leaf Rag bald Furore machte, fand Joplin erst in John Stillwelt Stark, einem Musikalienhändler in Sedalia, einen Verleger, der seinen geschäftlichen Aufstieg vor allem der Tatsache verdankt, daß er 1899 eben jenen Erfolgs-Rag zufällig hörte und sofort beschloß, ihn wie auch weitere Stücke zu publizieren. Somit ging Joplins Vorhersage in Erfüllung, die er einmal seinem Freund Arthur Marshall gemacht hatte, der Maple Leaf werde ihn zum King of Ragtime Composers machen. Stark übersiedelte wenig später nach dem größeren St. Louis und begründete hier ein bedeutendes Verlagsunternehmen, an dem Joplin, der Stark bald mit Kind und Kegel in die Metropole Missouris' gefolgt war, mit seinen Erfolgen nicht wenig Anteil hatte. Nicht unerwähnt soll die tiefe Freundschaft beider Männer bleiben, die doch Hautfarbe und Alter nicht unerheblich trennen mußte: immerhin war Stark damals bereits an die sechzig. Starks Tochter Nelly, eine begabte Konzertpianistin, setzte sich zudem nicht wenig für Joplins Musik ein.|Die finanziellen Erfolge seiner Kompositionen ermöglichten es Joplin bald, das Klavierspielen in öffentlichen Etablissements gänzlich aufzugeben und nur noch der Komposition zu leben. Joplin, der inzwischen geheiratet hatte, kaufte sich ein großes Haus, unterrichtete und schrieb einen Erfolg nach dem anderen. Kein Erfolg war hingegen weder seinem volkstümlichen Ballett Ragtime Dance, das es wenigstens zu einem Klavierauszug bei Stark brachte, noch seiner Rag-Oper A Guest of Horror beschieden, bei der selbst Stark kalte Füße bekam. Der 1906 veröffentlichte Rag The Ragtime Dance mag ein Überrest des 1902 komponierten Ballettes sein.|Hier zeigt sich leider auch, wie stark bereits um 1900 die Trennung zwischen den Musiksparten war, die es einfach nicht zuließ, als King of Ragtime Composers mit größeren Werken einem Publikum gegenüberzutreten, das als enthusiastischer Ragtime-Anhänger kein Verständnis für solche Höhenflüge hatte. Ein Publikum, das seine Rags wie eh und je in Dance-Halls und Barrel-Houses sehen wollte, und nicht auf irgendwelchen Theaterbrettern. Die Zeiten haben sich darin wenig geändert: Ich habe noch von keinem klassischen Pianisten gehört, der in seine Konzertprogramme Rags aufgenommen hätte. Noch viel weniger von Operndirektoren, die sich für seine Bühnenwerke interessiert hätten. Dabei mögen die Gründe für die Mißerfolge Joplins' hier eher äußerlich sein.||Joplin hat im übrigen auch herkömmliche Stücke, so eine Reihe Märsche und Walzer geschrieben, die wir aber zunächst vernachlässigen, da ja gerade seine synkopierten Stücke seine Charakteristik ausmachen. Nachdem vor kurzem bei Peters (Leipzig) der erste Band seines Klavier-Oeuvres im Original erschienen ist, folgen wir heuer mit einem Arrangement einiger Rags für Trompete (oder Posaune) und Klavier, das sich aber bis auf die Aufteilung der Soloinstrumente getreulich an die Originalausgaben hält. Lediglich offensichtliche Stichfehler wurden stillschweigend korrigiert.| / für Posaune oder Trompete (2) und Klavier / 38 Seiten
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Di-Arezzo
Scott Joplin - Sechs Ragtimes
Heft I / Während das MGG in seinen Ergänzungsbänden noch nicht zum Buchstaben J vorgedrungen ist, heißt es im Supplement-Band von Riemanns Musiklexikon kurz über Scott Joplin (geboren 24. November 1868 in Texaskana [Texas], gestorben l. April 1917 in New York): ?Amerikanischer Ragtimepianist, lebte ab 1885 in St. Louis, war 1892 Leiter einer Combo in Chicago und ging 1896 an das George College für Farbige in Sedalia (Mo.), wo er Unterricht in Harmonielehre und Komposition erhielt. 1899 schrieb er seine bekannteste Komposition, Maple Leaf Rag. Ab 1900 war er wieder in St. Louis ansässig. 1907 ließ er sich in New York nieder und schrieb außer Ragtimekompositionen u. a. die Oper Treemonisha (NY 1911). Er starb in geistiger Umnachtung in einer New Yorker Heilanstalt. Scott Joplin gilt als bedeutendster Repräsentant des Ragtime.`|Obwohl die Ragtime-Musik eigentlich für das Piano konzipiert war - als solche war sie unter Saloonpianisten um etwa 1870 im Mittelwesten der USA aufgekommen, wo sie in Bordellen, was man damals ähnlich unserer Massagesalons dezent mit sporting houses umschrieb, dunklen Spelunken (deshalb auch die anfängliche Bezeichnung barrelhouse style), Schankstuben und Tanzböden reichlich Verbreitung fand - übernahmen um 1900 auch schwarze und weiße Kapellen diese Art synkopierter Saloonmusik, deren Bezeichnung als solche (Ragtime) erst um 1895 aufgekommen war. Die oft verbreitete und nicht ganz richtige Meinung, der Ragtime sei der Urvater des New-Orleans-Jazz, findet darin seine Ursache, das fast alle Jazz-Bands als Ragtime-Kapellen angefangen hatten, obwohl der Ragtime das improvisatorische Element an sich nur im Rahmen europäischer Salonmusik kennt. Joplin selbst hat dafür auf seinen erhaltenen player solls für das elektrische Klavier ein gutes Beispiel gegeben. Joplin hält sich dabei streng an seinen Notentext und versucht sich mitunter nur in den Wiederholungen im Verdoppeln der Baßnoten, in melodischen Durchgängen, gängigen Verzierungen, in Dynamik sowie im Oktavieren beider Hände: das heißt, die rechte Hand eine Oktave höher und die linke gleichzeitig eine Oktave tiefer. Und selbst das unvermeidliche Not fast (Don't play this piece fast. It is neuer right to play `ragtime` fast.) durchbricht er nur gelegentlich, wenn er wie in seinen letzten Einspielungen Stretto-Wirkungen sucht. Der heuer mitunter so rasante Drive bei Ragtime-Einspielungen, mag darum alles sein - nur mit Joplin hat das wenig zu tun.|Übrigens war es ein weißer Bandmaster, William H. Krell, der im Januar 1897 den ersten Ragtime veröffentlichte: Mississippi-Rag. Es sollte noch zwei Jahre dauern, bis Scott Joplin unter Schwierigkeiten in Kansas City einen Verleger fand, der seinen zweiten Rag, Original Rags, im März 1899 herausbrachte; freilich mit dem Zusatz: Picked by Scott Joplin - Arranged by Chas. N. Daniels, einem populären weißen Pianospieler in Kansas. Und dabei war es eigentlich der Maple Leaf Rag gewesen, den Joplin als erstes und vielleicht erfolgreichstes Stück (er findet sich im zweiten Band unserer Sammlung) für Will and Walker Williams' Maple Leaf Club (Ahornblatt-Club) geschrieben hatte, einem beliebten Treffpunkt der Pianospieler in und um Sedalia, mit dem er bekannt geworden war. Obwohl der Maple|Leaf Rag bald Furore machte, fand Joplin erst in John Stillwelt Stark, einem Musikalienhändler in Sedalia, einen Verleger, der seinen geschäftlichen Aufstieg vor allem der Tatsache verdankt, daß er 1899 eben jenen Erfolgs-Rag zufällig hörte und sofort beschloß, ihn wie auch weitere Stücke zu publizieren. Somit ging Joplins Vorhersage in Erfüllung, die er einmal seinem Freund Arthur Marshall gemacht hatte, der Maple Leaf werde ihn zum King of Ragtime Composers machen. Stark übersiedelte wenig später nach dem größeren St. Louis und begründete hier ein bedeutendes Verlagsunternehmen, an dem Joplin, der Stark bald mit Kind und Kegel in die Metropole Missouris' gefolgt war, mit seinen Erfolgen nicht wenig Anteil hatte. Nicht unerwähnt soll die tiefe Freundschaft beider Männer bleiben, die doch Hautfarbe und Alter nicht unerheblich trennen mußte: immerhin war Stark damals bereits an die sechzig. Starks Tochter Nelly, eine begabte Konzertpianistin, setzte sich zudem nicht wenig für Joplins Musik ein.|Die finanziellen Erfolge seiner Kompositionen ermöglichten es Joplin bald, das Klavierspielen in öffentlichen Etablissements gänzlich aufzugeben und nur noch der Komposition zu leben. Joplin, der inzwischen geheiratet hatte, kaufte sich ein großes Haus, unterrichtete und schrieb einen Erfolg nach dem anderen. Kein Erfolg war hingegen weder seinem volkstümlichen Ballett Ragtime Dance, das es wenigstens zu einem Klavierauszug bei Stark brachte, noch seiner Rag-Oper A Guest of Horror beschieden, bei der selbst Stark kalte Füße bekam. Der 1906 veröffentlichte Rag The Ragtime Dance mag ein Überrest des 1902 komponierten Ballettes sein.|Hier zeigt sich leider auch, wie stark bereits um 1900 die Trennung zwischen den Musiksparten war, die es einfach nicht zuließ, als King of Ragtime Composers mit größeren Werken einem Publikum gegenüberzutreten, das als enthusiastischer Ragtime-Anhänger kein Verständnis für solche Höhenflüge hatte. Ein Publikum, das seine Rags wie eh und je in Dance-Halls und Barrel-Houses sehen wollte, und nicht auf irgendwelchen Theaterbrettern. Die Zeiten haben sich darin wenig geändert: Ich habe noch von keinem klassischen Pianisten gehört, der in seine Konzertprogramme Rags aufgenommen hätte. Noch viel weniger von Operndirektoren, die sich für seine Bühnenwerke interessiert hätten. Dabei mögen die Gründe für die Mißerfolge Joplins' hier eher äußerlich sein.||Joplin hat im übrigen auch herkömmliche Stücke, so eine Reihe Märsche und Walzer geschrieben, die wir aber zunächst vernachlässigen, da ja gerade seine synkopierten Stücke seine Charakteristik ausmachen. Nachdem vor kurzem bei Peters (Leipzig) der erste Band seines Klavier-Oeuvres im Original erschienen ist, folgen wir heuer mit einem Arrangement einiger Rags für Trompete (oder Posaune) und Klavier, das sich aber bis auf die Aufteilung der Soloinstrumente getreulich an die Originalausgaben hält. Lediglich offensichtliche Stichfehler wurden stillschweigend korrigiert.| / für Posaune oder Trompete (1) und Klavier / 42pp
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Di-Arezzo
Scott Joplin - Solace (Sérénade mexicaine)
Quatuor de Clarinettes / Jean-François Verdier / 4pp+4pp+4pp+2pp+2pp / 2005 / Quatuor de Clarinettes : Clarinette 1 en Sib (ou petite Clarinette en Mib), Clarinette 2 en Sib, Clarinette 3 en Sib (ou Cor de basset en Fa), Clarinette basse / 2005 / Arrangement : Florent Héau
10.50 EUR - Voir plus - Acheter
Di-Arezzo
Scott Joplin - The Entertainer
4 Contrebasses / Bentkowski
13.90 EUR - Voir plus - Acheter
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Four Joplin Rags
Four Joplin Rags
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Arranged by David Gilliland. Solo part with piano reduction. 48 pages. Duration 15 minutes. Theodore Presser Company #114-41838. Published by Theodore Presser Company (PR.114418380).
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Four Rags
Four Rags
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Arranged by Ralph Sauer. Chamber Music. Music for Multiple Trombones. Romantic. Duration 16:00. Published by Wimbledon/Trigram Music Inc. (WT.W1160).
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Fingerbreaker - Classics Of Ra
Fingerbreaker - Classics Of Ra
By Morten Gunnar Larsen. By Scott Joplin (1868-1917). Listening compact disc. Published by Decca (NX.LON460499).
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Joplin -- Selected Rags Transcribed for Guitar
Joplin -- Selected Rags Transcribed for Guitar
Light Classics Arrangements for Guitar. Composed by Scott Joplin (1868-1917). Book; Classical Guitar Folio; Masterworks. Alfred Classical Guitar Masterworks. Form: Transcription. Acoustic; Masterwork Arrangement; Romantic. 32 pages. Published by Alfred Music (AP.43654).
9.99 - Voir plus - Acheter en ligne
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The Entertainer
The Entertainer
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Score and parts. Published by Editions Marc Reift (MA.EMR-22185).
27.36 - Voir plus - Acheter en ligne
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Palm Leaf Rag
Palm Leaf Rag
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Arranged by Don Stewart. Score and part. Duration 4 minutes. Published by Trillenium Music Company (TR.0003).
10.00 - Voir plus - Acheter en ligne
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The Entertainer
The Entertainer
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Published by Edition Tonger (E4.T1938-6).
5.95 - Voir plus - Acheter en ligne
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The Entertainer (5)
The Entertainer (5)
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Arranged by Suba. Swiss import. Original Composition. Score and parts. Published by Editions Marc Reift (MA.EMR-8617).
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Ragtimes: Elite Syncopations
Ragtimes: Elite Syncopations
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Edited by Lukjanik. Sheet music. Published by Friedrich Hofmeister Musikverlag (HF.FH-2394).
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The Ragtime Dance
The Ragtime Dance
For brass quintet. Composed by Scott Joplin (1868-1917). Arranged by K. Winkler. Chamber music. Chamber music. Score and parts. 7 + 5 pages pages. Published by Doblinger Music Publishers (DB.36-00632).
26.95 - Voir plus - Acheter en ligne
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Ausgewahlte Ragtimes
Ausgewahlte Ragtimes
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Edited by Wolfgang Voigt. This edition: ED 7554. Piano Music. Published by Schott Music (SD.49007322).
23.95 - Voir plus - Acheter en ligne
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Pleasant Moments
Pleasant Moments
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Arranged by Thierry Caens. Chamber Music. Published by Editions Robert Martin (RM.1776).
21.95 - Voir plus - Acheter en ligne
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The Easy Winners, 4 Trombones
The Easy Winners, 4 Trombones
Composed by Scott Joplin (1868-1917). For 4 trombones. Grade 2. Published by Editions Robert Martin
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Extrait de partition
The entertainer : quatuor de contrebasses
The entertainer : quatuor de contrebasses
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Edited by Jacques Vanherenthals. For double bass quartet. Chamber music (3-9 instruments). Score and 4 parts. Published by Noten Roehr
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The Strenuous Life
The Strenuous Life
(A Ragtime Two Step). Composed by Scott Joplin (1868-1917). Arranged by Mel Orriss. For flute quintet: 3 flutes, alto flute, bass flute. Flutets series. Grade 3 to 8. Score and parts. Duration 4'20. Published by Wonderful Winds
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Extrait de partition
Weeping Willow (RTJ-8)
Weeping Willow (RTJ-8)
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Arranged by Ward Swingle. For jazz choir (TTBB choir with piano, bass and drums). Swingle Singers Series. Level 2. Octavo. Published by UNC Jazz Press
2.20 - Voir plus - Acheter en ligne
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Best Of Scott Joplin
Best Of Scott Joplin
Composed by Scott Joplin (1868-1917). For piano. Piano. Performance book. Published by Carisch Edition
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The Entertainers
The Entertainers
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Arranged by Arthur Frackenpohl. For SATB choir. Print on demand - publisher prints this title after order is received. Published by Shawnee Press
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The Cascades (Picc, Flutes, Piano)
The Cascades (Picc, Flutes, Piano)
Composed by Scott Joplin (1868-1917). For flute trio with piano. Published by Alry Publications
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Extrait de partition
The Entertainer -Ragtime
The Entertainer -Ragtime
(Bearbeitung fur Streichquartett). Composed by Scott Joplin (1868-1917). For String quartet, Double bass ad lib.. Der Musikalische Salon Vol. 24. Classical. Grade 3 (Medium). Score and Parts. 7 pages (part); 5 x 2 pages (score). Published by Verlag Dohr
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Extrait de partition
Scott Joplin Favorites for Classical Guitar
Scott Joplin Favorites for Classical Guitar
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Guitar. Softcover Audio Online. Guitar tablature. 64 pages. Music Sales #AM1008315. Published by Music Sales
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Famous Ragtimes Band 2
Famous Ragtimes Band 2
Composed by Scott Joplin (1868-1917). For piano. This edition: ED0 9756; Saddle-stitch. Piano Music. Einzelausgaben (Single Sheets). Grade 3. 11 pages. Published by Schott Music
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Joplin Gold
Joplin Gold
(The Essential Collection). Composed by Scott Joplin (1868-1917). For Piano/Keyboard. Easy Piano Songbook. Softcover with CD. 64 pages. Chester Music #CH78782. Published by Chester Music
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Joplin Gold
Joplin Gold
(The Essential Collection With 2 CDs of Performances). Composed by Scott Joplin (1868-1917). For Piano/Keyboard. Piano Solo Songbook. Softcover with CD. 96 pages. Chester Music #CH79860. Published by Chester Music
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The Entertainer
The Entertainer
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Arranged by Richard W. Sargeant, Jr.. Orchestra. For [1+1, 2d1, 2, 2 - 4, 3, 3, 1], timpani, percussion strings. This edition: Paperback. Transcriptions, Jazz/Ragtime. 20th Century; American, Pops. Study Score. 32 pages. Published by Serenissima
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Cascades
Cascades
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Woodwind quintet. For flute, english horn, clarinet, bassoon, horn. Published by TrevCo Music Publishing
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Two Rags
Two Rags
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Arranged by Robert Wingert. For clarinet quartet (2 B-flat clarinets, alto clarinet (or basset horn), bass clarinet). Grade 3+. Duration 8:00. Published by Alry Publications
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Maple Leaf Rag
Maple Leaf Rag
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Edited by Detlef Tewes. For Mandolin Orchestra / Plucking String Orchestra (Score). Score. Composed 1868-1917. Duration 4'30. Published by Edition 49
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The Entertainer
The Entertainer
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Arranged by David Marlatt. For 2 Trumpets & Keyboard. Brass - Cornet (Trumpet) Duet; Duet or Duo; Masterworks. Eighth Note Publications. Romantic. Part(s). Duration 00:05:00. Published by Eighth Note Publications
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Three ragtimes
Three ragtimes
Composed by Scott Joplin (1868-1917). For Saxophone ensemble (12 saxophones ensemble : Sopranino saxophone, Soprano saxophone, Alto saxophone, Tenor saxophone, Baritone saxophone, Bass saxophone, Jazz drums). Woodwind music. Instrumental. Grade 3. Conductor's score. 24 pages. Published by Anne Fuzeau Productions - France
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The Entertainer
The Entertainer
(Rag From the Movie The Sting). Composed by Scott Joplin (1868-1917). Arranged by Karel Kokelaar. For fanfare band. The 20s/Movies/Light Works/Ragtime/Charleston. Movie and Musical. Grade 3. Full set. Published by Molenaar Edition
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Bethena
Bethena
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Arranged by D. Long. For concert band (Flute 1/2, Oboe, Bb Clarinet 1, 2, 3, Bb Bass Clarinet, Bassoon, Eb Alto Saxophone 1/2, Bb Tenor Saxophone, Eb Baritone Saxophone, Bb Trumpet 1, 2, 3, Horn in F 1/2, Trombone 1/2, Baritone, (Baritone T.C.), Tuba, Timpani, Percussion 1 (bells, xylophone), ). Maestro Band Series. Grade 3. Score and parts. Duration 4:00. Published by C. Alan Publications
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Elite Syncopations (percussion ensemble score & parts)
Elite Syncopations (percussion ensemble score & parts)
Composed by Scott Joplin (1868-1917). Arranged by D. Long. Percussion Ensemble. For Percussion Ensemble (Player 1 (Xylophone), Player 2 (Xylophone), Player 3 (Bells), Player 4 (Bells), Player 5 (4 octave Marimba), Player 6 (4 octave Marimba), Player 7 (4 octave Marimba), Player 8 (Bass Marimba), Player 9 (Snare Drum), Player 10 (Bass Drum, Suspended Cymbal)). Medium. Percussion ensemble score and parts. Duration 3:50. Published by C. Alan Publications
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Extrait de partition
Ragtimes (7) - Volume 1
Ragtimes (7) - Volume 1
Composed by Scott Joplin (1868-1917). For Piano 4-hands. Play Along. Accompaniment CD. Published by Music Partner CD
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Treemonisha
Treemonisha
Composed by Scott Joplin (1868-1917). For Voice. Complete Score. Dover Edition. Masterwork; Romantic. Vocal Score. Published by Dover Publications
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Scott Joplin (15 Classic Songs for Keyboard)
Scott Joplin (15 Classic Songs for Keyboard)
(15 Classic Songs for Keyboard). For Keyboard. Book; Keyboard/Piano; SeriesPiano Supplemental. Faber Edition: The Easy Keyboard Library. Early Intermediate. Published by Faber Music
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Scott Joplin : The Entertainer
Scott Joplin : The Entertainer
By Scott Joplin (1868-1917). Arranged by Mark Lowry. For solo marimba (4-mallets). Medium. Duration 4 minutes, 30 seconds. Published by C. Alan Publications
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Extrait de partition
The Entertainer
The Entertainer
(Brass Quintet). By The Canadian Brass. By Scott Joplin (1868-1917). Arranged by Luther Henderson. For Brass Quintet (Score & Parts). Brass Ensemble. Softcover. 12 pages. Published by Hal Leonard
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Satchmo (RTJ-10), rhythm parts
Satchmo (RTJ-10), rhythm parts
By Scott Joplin (1868-1917). Arranged by Ward Swingle. For jazz choir (SSAATTBB choir, piano, bass and drums). Swingle Singers Series. Set of rhythm parts. Published by UNC Jazz Press
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Satchmo (RTJ-10)
Satchmo (RTJ-10)
By Scott Joplin (1868-1917). Arranged by Ward Swingle. For jazz choir (SSAATTBB choir, piano, bass and drums). Swingle Singers Series. Level 3. Octavo. Published by UNC Jazz Press
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